Zuse Z2

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Die Zuse Z2 war ein Prototyp eines Rechners von Konrad Zuse zum Test der Relaistechnik. Da sich die mechanischen Schaltglieder der Z1, Zuses erster Rechenmaschine, im Betrieb verhakten, wollte er prüfen, ob Relais zuverlässigere Bauelemente seien. Er benutzte ca. 200 alte Relais, welche er von Telefonfirmen gekauft hatte, um sowohl Rechenwerk als auch die Programmsteuerungseinheit der Z2 zu bauen.

Die Z2 wurde 1939 fertiggestellt. Sie besaß eine Taktfrequenz von ca. 10 Hertz, ein binäres Festkommarechenwerk, welches die vier Grundrechenarten beherrschte, einen 16-Bit-Speicher und wog 300 Kilogramm.[1]

Die Pläne und jegliche Fotos der Z2 wurden im Zweiten Weltkrieg durch einen alliierten Bombenangriff zerstört. Wegen der Zuverlässigkeit elektrischer Relais setzte Zuse beim Bau seiner nächsten Rechenmaschine, der Zuse Z3, ausschließlich Relais ein.

Weitere Zuse-Rechner[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dr.-Ing. habil. Horst Konrad Zuse zugegriffen am 24. Februar 2009

Weblinks[Bearbeiten]