Zykluszeit (Produktion)

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Die Zykluszeit ist in der Produktionsplanung die Zeit, in der ein gesamtes Produktionsprogramm einer Anlage einmal durchgelaufen ist[1].

Einige Produktionen sind dadurch geprägt, dass auf denselben Anlagen ähnliche Produkte mit im Detail unterschiedlichen Eigenschaften hergestellt werden. Beim Wechsel von einem Produkt auf das Nächste müssen die Anlagen zumeist umgerüstet werden. Oft ist dabei eine bestimmte Auftragsfolge optimal. Ein Beispiel ist eine Walzenstraße in der Stahlindustrie, auf der Baustahl in zunächst kleinen und in der Folge immer größer werdenden Abmessungen gewalzt wird. Beispiel kann aber auch eine (kleine) Brauerei sein.

Der Produktionszyklus ist vollständig, wenn das gesamte Produktionsprogramm einmal abgearbeitet wurde. Die dazu benötigte Zeit ist die Zykluszeit. Man kann auch sagen, es ist die Durchlaufzeit eines aus mehreren Aufträgen bestehenden Programms.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl.: Tysiak, Wolfgang: Einführung in die Fertigungswirtschaft. München: Hanser, 2000. - ISBN 3-446-21522-0. S. 235.