Admiral’s Cup

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Der Admiral’s Cup war in den 1950er bis 2000er Jahren einer der bedeutendsten Segelwettbewerbe für Hochseeyachten, er galt als inoffizielle Weltmeisterschaft im Hochseesegeln.

Ausrichter der Regatta war der Royal Ocean Racing Club (RORC) in Cowes auf der Isle of Wight. Seit 1957 wurde der prestigeträchtige Vergleich in jedem ungeraden Jahr ausgetragen. Es waren nationale Mannschaften mit je drei Booten zugelassen, 2003 gingen Vereinsmannschaften mit je zwei Booten an den Start. Der Admiral’s Cup wird zuweilen mit dem America’s Cup verwechselt. 2001 und 2005 fiel das Rennen mangels einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen aus.

Ereignisse[Bearbeiten]

1971 war der britische Premierminister Edward Heath Skipper eines der Gewinnerboote.

Das Fastnet-Rennen war bis 1999 einer der Einzelwettbewerbe und Abschlussrennen des Admiral’s Cup, wird jetzt jedoch als eigenständige Veranstaltung organisiert. 1979 endete das Fastnet-Rennen tragisch. Das Regattafeld geriet in einen nicht vorhergesagten Orkan. Im Bereich der Labadie-Sandbank kenterten viele Boote und 15 Teilnehmer und vier Retter ertranken. In der Folge wurden die Sicherheitsregeln verschärft und die Teilnehmerzahl beschränkt.

Siege und Platzierungen[Bearbeiten]

  • 1957 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten
  • 1959 1. Großbritannien, 2. Niederlande, 3. Frankreich
  • 1961 1. Vereinigte Staaten, 2. Großbritannien, 3. Niederlande
  • 1963 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Schweden
  • 1965 1. Großbritannien, 2. Australien, 3. Niederlande
  • 1967 1. Australien, 2. Großbritannien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1969 1. Vereinigte Staaten, 2. Australien, 3. Großbritannien
  • 1971 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Australien
  • 1973 1. Deutschland, 2. Australien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1975 1. Großbritannien, 2. Deutschland, 3. Vereinigte Staaten
  • 1977 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Hong Kong
  • 1979 1. Australien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Italien
  • 1981 1. Großbritannien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Deutschland
  • 1983 1. Deutschland, 2. Italien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1985 1. Deutschland, 2. Großbritannien, 3. Neuseeland
  • 1987 1. Neuseeland, 2. Großbritannien, 3. Australien
  • 1989 1. Großbritannien, 2. Dänemark 3. Neuseeland
  • 1991 1. Frankreich, 2. Italien, 3. Vereinigte Staaten
  • 1993 1. Deutschland, 2. Australien, 3. Frankreich
  • 1995 1. Italien, 2. Vereinigte Staaten, 3. Deutschland
  • 1997 1. Vereinigte Staaten, 2. Deutschland, 3. Italien
  • 1999 1. Niederlande, 2. Europa, 3. Großbritannien
  • 2001 – annulliert –
  • 2003 1. Australien, 2. Spanien, 3. Großbritannien und Italien
  • 2005 – annulliert –

Sieger[Bearbeiten]

Neun Sieger stellten die Teams aus Großbritannien, vier aus Deutschland, jeweils drei aus den Vereinigten Staaten und Australien.

Deutsche Erfolge[Bearbeiten]

1973 gewannen die deutschen Yachten Saudade, Rubin, Carina III den Cup, 1983 Sabina, Pinta, Outsider und 1985 die Yachten Outsider, Rubin G VIII und Diva, 1993 gewannen Pinta, Rubin XII, Container.

Weblinks[Bearbeiten]