Advertorial

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Ein Advertorial – gebildet als Kofferwort aus englisch advertisement (‚Anzeige‘) und editorial (‚Leitartikel‘) – oder auch Adverticle (zu advertisment und article) oder Publireportage ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll. Das Advertorial zählt zu den Kommunikationsinstrumenten oder Werbeformen, die nicht eindeutig der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden können.

Laut deutschem Presserecht muss aber eine klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung vorgenommen werden, d. h. das Advertorial muss als Anzeige gekennzeichnet sein. Dies ist in der Praxis aber oft nicht der Fall.

Das Advertorial wird gerade in jüngster Zeit bei Anzeigenkunden immer beliebter, weil der Leser in einem wesentlich höheren Maße aufnahmebereit ist, da er den Werbeinhalt innerhalb seines gewohnten redaktionellen Umfeldes erhält (siehe dazu Vertriebs-PR). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erläutert auf ihrer Website an ihrem Beispiel: „Advertorials ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte im Look and Feel von FAZ.NET. So können unseren Nutzern auch umfangreichere Produktfunktionen in der vertrauten Welt von FAZ.NET erläutert werden.“[1]

Advertorials nehmen vor allem im Print- und im Onlinebereich zuweilen Züge von Schleichwerbung an.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung