Agonie

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Dieser Artikel behandelt die Agonie als Todeskampf. Für andere Bedeutungen, siehe Agonie (Begriffsklärung).
Agonie (Der Todeskampf), Egon Schiele
Agonie (Der Todeskampf), Egon Schiele

Die Agonie (griechisch ἀγωνία - agonía „Qual“, „Kampf“) bezeichnet einen länger andauernden Todeskampf, die Reihe von Erscheinungen, welche, das allmähliche Erlöschen der Nerventätigkeit anzeigend, dem Eintritt des Todes unmittelbar vorausgehen. Sie ist inzwischen ein unwissenschaftlicher, unklar abzugrenzender, unpräziser Begriff.

Anzeichen sind: Unruhe, Beklemmung, Krämpfe, Irrereden, Flockenlesen (Krozidismus), sodann schnarchender oder röchelnder Atem bzw. „Schnappatmung“, kein fühlbarer Puls mehr, dem das Erkalten der Extremitäten folgt.

Die Erscheinungen der Agonie gestalten sich unterschiedlich und können sich von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden erstrecken. Die möglichst genaue Abklärung und Einordnung der Todeszeichen und die Abgrenzung von z. B. vitalen gegenüber postmortalen Wunden kann in der Rechtsmedizin wichtige Hinweise auf die Dauer der so genannten Agoniephase Verstorbener liefern.

Die Zeitphase vor dem Tod kann lethargisch-kraftlos oder aggressiv sein.

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