Agrofert

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Agrofert a.s.
Rechtsform Aktiengesellschaft (Akciová společnost)
Gründung 1993[1]
Sitz Prag TschechienTschechien Tschechien
Leitung Andrej Babiš
Mitarbeiter 28.000[2]
Umsatz 132,5 Mrd. (4,82 Mrd. €)[3]
Gewinn 6 Mrd. Kč (220 Mio. €)[2]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Branche Chemie, Handel, Nahrungsmittel, Medien
Produkte Düngemittel, Agrarhandel, BrotVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.agrofert.cz

Agrofert ist ein tschechisches Unternehmen aus dem Agrarhandel. Es besitzt zahlreiche Tochtergesellschaften, darunter die Stickstoffwerke Piesteritz, Deutschlands größter Stickstoffdüngerhersteller, die Lovochemie, den Biodieselhersteller Preol, DEZA und den Brothersteller Lieken. Agrofert entstand 1993 als Tochter des staatlichen Außenhandelskonzerns der Tschechoslawakei, Petrimex.[1] Agrofert ist das viertgrößten Unternehmen Tschechiens[3] und besitzt 57.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen (1,6 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche). Mit der Übernahme von Lieken im Jahr 2013 setzte Agrofert seine Expansion im Ausland fort.[4] Im selben Jahr wurde auch der Medienkonzern MAFRA von der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft übernommen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Handelsregister auf justice.cz, Wirtschafts-Identifikationsnummer (IČ) 48117072, AGROFERT, spol. s r.o.
  2. a b Geschäftsbericht 2011 (tschechisch und englisch)
  3. a b Tschechiens Top 100
  4. Agrofert-Chef expandiert in Deutschland. "Ich bin ja nicht Gott" Artikel vom 18. Juni 2013 in der Wirtschaftswoche
  5. Ein Oligarch macht Politik. Tschechien: Milliardär Andrej Babis mischt Wahlkampf auf