Alaska-Territorium

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Der District of Alaska 1911, ein Jahr vor der Gründung des Alaska-Territoriums

Das Alaska-Territorium (engl: Alaska Territory) war von 1912 bis 1959 ein den Vereinigten Staaten von Amerika zugehöriges bundesunmittelbares Gebiet. Es ging aus dem District of Alaska hervor und wurde 1959 zum US-Bundesstaat Alaska.

Nachdem Alaska als Department von 1867 bis 1884 der Gerichtsbarkeit wechselnder US-Institutionen wie dem Finanzministerium unterstanden und als District von 1884 bis 1912 eine eigene Regierung bekommen hatte, wurde der Ruf nach einem Sitz im Kongress der Vereinigten Staaten laut. Dem wurde am 24. August 1912 mit der Gründung des Alaska-Territoriums, eines der Regierungsgewalt der US-amerikanischen Bundesregierung unterstehenden Gebiets ohne den Status eines Bundesstaats, nachgegeben. Mit dem Second Organic Act von 1912 wurde die Bezeichnung von District in Territory geändert.

Die Schlacht um die Aleuten im Zweiten Weltkrieg war die erste Invasion amerikanischen Bodens seit dem Krieg von 1812. Die militärstrategische Bedeutung Alaskas und der Reichtum an Bodenschätzen förderten die Bemühungen um die Anerkennung Alaskas als Bundesstaat. US-Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnete am 7. Juli 1958 den Alaska Statehood Act, der den Weg für die Aufnahme in die Union am 3. Januar 1959 öffnete. Juneau, die Hauptstadt des Territoriums, blieb auch die Hauptstadt des neuen Bundesstaats.

Gouverneure des Alaska-Territoriums[Bearbeiten]

Name Amtszeit
Walter Eli Clark 1912–1913
John Franklin Alexander Strong 1913–1918
Thomas Riggs junior 1918–1921
Scott Cordelle Bone 1921–1925
George Alexander Parks 1925–1933
John Weir Troy 1933–1939
Name Amtszeit
Ernest Henry Gruening 1939–1953
Benjamin Franklin Heintzleman 1953–1957
Waino Edward Hendrickson 1957
Michael Anthony Stepovich 1957–1958
Waino Edward Hendrickson 1958–1959

Siehe auch[Bearbeiten]