Alberto De Martino

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Alberto De Martino (* 12. Juni 1929 in Rom) ist ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

De Martino, Sohn des in den 1930er und 1940er Jahren beim Film tätigen Maskenbildners Romolo De Martino, begann seine Karriere als Kinderdarsteller. Nach einem Abschluss in Jura – 1948 hatte er auch einen Dokumentarfilm vorgelegt – arbeitete er ab 1952 als Regieassistent und Cutter für Regisseure wie Guido Leoni und Roberto Mauri und schrieb zwei Drehbücher für andere, bevor er 1961 seinen ersten Film inszenieren konnte.

Fast 30 solide, dem Unterhaltungskino verpflichtete Filme drehte De Martino in allen Stilrichtungen. Mit Horror aus dem Jahr 1962 und Gli eroi di Fort Worth war er einer der Wegbereiter zweier später nicht nur in Italien sehr populären Genres. In den 1970er Jahren war er auch an internationalen Produktionen wie dem Katastrofenfilm Holocaust 2000 beteiligt. Bei allen seinen Filmen arbeitete er am Drehbuch mit.[1]

De Martino benutzte auch das Pseudonym Martin Herbert.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1968: Mord auf der Via Veneto (Roma come Chicago)
  • 1969: Mord im schwarzen Cadillac (Femmine insaziabili)
  • 1971: L'uomo dagli occhi di ghiacco
  • 1972: Ein Mann geht aufs Ganze (L'assassino… è al telefono)
  • 1972: Der Mafia-Boß (I familiari delle vittime non saranno avvertiti)
  • 1973: Im Dutzend zur Hölle (Il consigliori)
  • 1973: Ci risiamo, vero Provvidenza?
  • 1974: Der Antichrist (L'anticristo)
  • 1976: Feuerstoß (A special magnum for Tony Saitta)
  • 1977: Inferno 2000 (Holocaust 2000)
  • 1980: Der Puma Mann (L'uomo puma)
  • 1982: Blutspur (Blood link)
  • 1985: Miami Golem (Miami Golem)
  • 1985: Das Haus der Verfluchten (7, Hyden Park: la casa maledetta)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I registi, Gremese 2002, S. 145