Alfredo Jaar

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Alfredo Jaar (* 1956 in Santiago de Chile) ist ein Künstler aus Chile. Seine meistens installativen Arbeiten nehmen politische Themen von Einwanderung bis zum Völkermord in Ruanda auf, wobei er auch die Medien und seine eigene Position als Bildproduzent analysiert. Jaar stellte auf zahlreichen internationalen Ausstellungen aus, so auf der documenta 8 und Documenta11 in Kassel und 1986 und 2007 auf der Biennale in Venedig.

2000 war er MacArthur Fellow. Eine umfassende Werkschau zeigen im Sommer 2012 gleich drei Kunst-Institutionen Berlins. Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), die Alte Nationalgalerie und die Berlinische Galerie haben sich verschiedene Sektoren des Oeuvres vorgenommen.[1]

Alfredo Jaar ist der Vater des Musikers Nicolas Jaar.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise, Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Politische Ästhetik Alfredo Jaars in Berlin - Blenden mit dem Licht der Aufklärung, taz vom 20. Juli 2012, abgerufen am 21. Juli 2012