Allison Baver

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Allison Baver Shorttrack
Allison Baver
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 11. August 1980
Geburtsort Reading, Pennsylvania
Größe 160 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Trainer Jae Su Chun, Laurent Daignault, Jimmy Jang
Nationalkader seit 2002
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze Vancouver 2010 Staffel
ISU Shorttrack-Weltmeisterschaften
Bronze Minneapolis 2006 3000 m
Weltcup-Logo Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup Februar 2003
 Gesamtweltcup 3. (04/05); 6. (05/06)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 0 1 0
 1000 Meter 0 0 1
 1500 Meter 0 2 4
 3000 Meter 0 1 2
 Staffelbewerbe 0 1 1
letzte Änderung: 12. März 2012

Allison Baver (* 11. August 1980 in Reading) ist eine ehemalige US-amerikanische Shorttrackerin.

Sie startete ihre sportliche Laufbahn auf Inlineskates und nahm an nationalen Meisterschaften teil. Erst mit Beginn ihrer High School-Zeit wechselte sie aufs Eis.[1] Seit dem Jahr 2002 gehört sie zum US-amerikanischen Nationalkader. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City in der 3000 m-Staffel teil und erreichte Rang sieben. In der Saison 2002/03 debütierte sie im Weltcup. Ihre ersten Erfolge feierte sie in der Weltcup-Saison 2004/05. Im Gesamtweltcup wurde sie Sechste, die beste Platzierung einer US-amerikanischen Shorttrackerin im Gesamtweltcup seit mehr als zehn Jahren. In der folgenden Saison 2005/06 wurde sie dann Gesamtweltcup-Dritte. Bei der Weltmeisterschaft in Minneapolis wurde sie Vierte über 1500 m, gewann Bronze im 3000 m Superfinal und wurde Fünfte des Mehrkampfs. Bei den Olympischen Spielen in Turin erreichte Baver zwei Top Ten-Platzierungen, sie wurde über 500 m Siebte und mit der Staffel Vierte. Ein Jahr später wiederholte sie den fünften Rang im Mehrkampf bei der Weltmeisterschaft in Mailand. In dem Jahr wurde sie zudem erstmals US-amerikanische Meisterin. Bavers größter sportlicher Erfolg war die Bronzemedaille mit der Staffel bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver. Zunächst platzierte sich die Staffel auf Rang vier, nach der Disqualifikation der Koreanerinnen wurde ihr jedoch Bronze zuerkannt. Nach den Spielen beendete Baver ihre aktive Karriere.

Bavers Karriere wurde immer wieder durch schwerere Verletzungen beeinträchtigt. Unter anderem kollidierte sie im Februar 2009 bei einem Weltcuprennen mit ihrer Teamkollegin Katherine Reutter und brach sich dabei das Bein.[2] 2006 verletzte sie sich ebenfalls am Bein, 2007 an der Schulter, und fiel jeweils rund ein halbes Jahr aus.

Im Jahr 2003 schloss Baver an der Pennsylvania State University ein Studium im Bereich Marketing und Management ab. 2007 erreichte sie einen Master of Business Administration (MBA) am New York Institute of Technology.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bio. Abgerufen am 16. Juni 2013 (englisch).
  2. Allison Baver: Reading, Pennsylvania. Abgerufen am 3. November 2011 (englisch).
  3. Baver Personal. Abgerufen am 3. November 2011 (englisch).