Ana María Matute
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Ana María Matute (* 26. Juli 1925 in Barcelona) ist eine spanische Schriftstellerin.
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[Bearbeiten] Leben
Matute ist das zweite von fünf Kindern einer kleinbürgerlichen katalanischen Familie. Ihre Mutter sprach spanisch, ihr Vater – von Beruf Regenschirmfabrikant – katalanisch. Sie wuchs im Spanischen Bürgerkrieg auf. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit finden sich in traurigen Themen ihrer Bücher wieder.
1959 wurde ihr für ihren Roman Erste Erinnerung der Nadal-Literaturpreis verliehen. Seit 1996 ist sie Mitglied der Königlich Spanischen Akademie, die über die spanische Sprache wacht – derzeit als einzige Frau neben der 2010 gewählten Soledad Puértolas. 2010 wurde Matute mit dem Cervantespreis ausgezeichnet.[1]
[Bearbeiten] In deutscher Übersetzung erschienen
[Bearbeiten] Romane und Erzählungen
- Seltsame Kinder (Los niños tontos), Erzählungen, übertragen von Gerda Theile-Bruns. Zürich: Verlag der Arche, 1961. 54 Seiten. (Die kleinen Bücher der Arche 340/341).
- Die Krämer (Los mercaderes), Romanfolge, übertragen von Doris Deinhard. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.
- # Erste Erinnerung (Primera memoria). 1965. 249 Seiten.
- # Nachts weinen die Soldaten (Los soldados lloran de noche). 1965. 223 Seiten.
- # Die Zeit verlieren (La trampa). 1971. 240 Seiten. ISBN 3-421-01584-8. (DDR-Lizenzausgabe unter dem Titel Die Falle.)
- Die Rettung (El salvamento), Erzählungen, übersetzt von Hans Leopold Davi. Stuttgart: Reclam, 1977. 75 Seiten. ISBN 3-15-009868-8. (Universal-Bibliothek 9868.)
- Olvidado rey Gudú, Roman, übersetzt von Willi Zurbrüggen. München und Zürich: Piper Verlag, 2003.
- # Der vergessene König Gudú. 589 S., ISBN 3-492-70021-7.
- # Das Erbe des Königs Gudú. 446 S., ISBN 3-492-70022-5.
- Unbewohntes Paradies (Paraíso inhabitado). Roman, übersetzt von Sabine Giersberg. Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, 348 S., ISBN 978-3-455-40280-3.
[Bearbeiten] Kinderbücher
- Juju und die fernen Inseln (El polizón del Ulises), übertragen von Juliane Piron. Recklinghausen: Paulus-Verlag, 1968. 94 Seiten.
- Yungo. Ein Junge sucht seine Stimme und findet das schöne Land (El saltamontes verde), übertragen von Juliane Piron. Recklinghausen: Bitter, 1970. 62 Seiten. ISBN 3-7903-0128-0.
- Die Kinder im Zahlenland (El país de la pizarra), übertragen von Juliane Piron. Recklinghausen: Bitter, 1971. 60 Seiten. ISBN 3-7903-0015-2.
- Paulina, übertragen von Roswitha Marti. Berlin: Klopp, 1972. 135 Seiten. ISBN 3-7817-1330-X.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Ana María Matute im Katalog des Ibero-Amerikanisches Institut in Berlin
- Literatur von und über Ana María Matute im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Matute ve sano olvidar la Guerra Civil (EFE-Nachricht aus googlenews)
- Auszug aus Dankesrede zur Verleihung des Cervantes-Preises (spanisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matute, Ana María |
| KURZBESCHREIBUNG | spanische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 26. Juli 1925 |
| GEBURTSORT | Barcelona |
