Andreas Rumpf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Andreas Rumpf (* 3. Dezember 1890 in Potsdam; † 22. Juni 1966 in Köln) war ein deutscher klassischer Archäologe.

Frau Rumpf und ihre sechs Kinder im Esszimmer der Villa Rumpf, Potsdam, 1901, Lovis Corinth

Eines der sechs Kinder des Malers Fritz Rumpf (1856–1927) (der ältere) und seiner Ehefrau Margarete Rumpf, geb. Gatterer, die mit zahlreichen Künstlern wie u.a. dem Maler Lovis Corinth befreundet waren (Das Gemälde „Familie des Malers Fritz Rumpf“ von 1901 hängt heute in der Nationalgalerie Berlin). Der Vater erbaute 1895 die Villa Rumpf in Potsdam.

Alle sechs Geschwister, wie u.a.

  • die älteste Tochter Gertraut
  • der älteste Sohn Friedrich Karl Georg (1888–1949) (auch Fritz Rumpf (der jüngere) genannt),
  • der zweitälteste Sohn Karl-Heinrich (1889–1914) Artillerieleutnant, gefallen 1914 in Lotz

und auch der jüngste Sohn Andreas wurden schon früh an die Kunst herangeführt.

Andreas Rumpf studierte in Leipzig bei Franz Studniczka Klassische Archäologie und wurde dort 1915 mit einer Arbeit über Die Wandmalereien in Veji promoviert. Am selben Ort habilitierte er sich 1923 mit einer Arbeit zu den Chalkidischen Vasen, einer speziellen Gruppe schwarzfiguriger Keramik. Im Jahr 1928 übernahm er die neu eingerichtete Professur für Klassische Archäologie an der Universität zu Köln, die er bis zu seiner Emeritierung 1960 innehatte.

Sein Nachlass befindet sich im Universitätsarchiv Köln.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Chalkidische Vasen. Berlin 1927.
  • Malerei und Zeichnung der klassischen Antike. In: Handbuch der Archäologie. IV 1. München 1953.
  • Archäologie. 1 Einleitung. Historischer Überblick. Berlin 1953.
  • Archäologie. 2 Die Archäologensprache. Die antiken Reproduktionen. Berlin 1956.
  • Stilphasen der spätantiken Kunst. Köln 1957.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]