Andreas Zelinka

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Andreas Zelinka, Lithographie von Joseph Kriehuber 1868

Andreas Zelinka (* 23. Februar 1802 in Wischau, Mähren; † 21. November 1868 in Wien) war von 1861 bis 1868 Bürgermeister von Wien.

Leben[Bearbeiten]

Andreas Zelinka besuchte das Gymnasium und Philosophicum in Brünn. Von 1821 bis 1825 studierte er Jus an der Universität Wien, 1829 promovierte er zum Dr. jur. Ab 1831 war Andreas Zelinka Sanitätskommissär, dann als Rechtsanwalt tätig. 1848 wurde er in den Wiener Gemeinderat gewählt, dessen Vizepräsident er 1849 wurde. 1850 erhielt er den Franz-Joseph-Orden. Von 1861 bis 1868 war er Bürgermeister von Wien, ab 1862 auch Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich und ab 1867 Mitglied des Herrenhauses. In seine Zeit fiel die Planung der I. Wiener Hochquellenwasserleitung, der Donauregulierung und des Wiener Zentralfriedhofs. 1865 wurde die Ringstraße teilweise eröffnet.

Sein Jahresgehalt von 12.000 Gulden gab er zur Gänze für Almosen und Spenden aus. Von den Wienern wurde er liebevoll Papa Zelinka genannt.

Im Jahr 1869 wurde in Wien Innere Stadt (1. Bezirk) die Zelinkagasse nach ihm benannt.

Sein Grab befindet sich am Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 14A, Nummer 16).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]