Anne Wiazemsky

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Anne Wiazemsky (* 14. Mai 1947 in Berlin) ist eine französische Schauspielerin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Die Tochter eines russischen Diplomaten gab ihr Filmdebüt 1966 als Marie in Robert Bressons Zum Beispiel Balthasar (Au hasard Balthazar). Von 1967 bis 1979 war sie mit Jean-Luc Godard verheiratet und spielte in mehreren seiner Filme mit: 1979 in Die Chinesin (La Chinoise) an der Seite von Jean-Pierre Léaud und Weekend, 1968 in One plus One. Für Pier Paolo Pasolini stand sie 1969 in Teorema – Geometrie der Liebe vor der Kamera und 1970, erneut an der Seite von Léaud, in Der Schweinestall.

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin machte sich Wiazemsky auch als Regisseurin und vor allem als Schriftstellerin einen Namen. Die Enkelin des französischen Literaturnobelpreisträgers François Mauriac erhielt für ihr literarisches Werk mehrere Preise. 2007 veröffentlichte sie den autobiographischen Roman Jeune fille, der von der Zusammenarbeit mit dem französischen Regisseur Robert Bresson handelt. Jean-Paul Civeyracs Filmdrama All die schönen Versprechungen basiert auf Wiazemskys Roman Hymnes à l'Amour.

Ehrungen[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

Darstellerin

  • 1965: Zum Beispiel Balthasar
  • 1967: Die Chinesin (La chinoise)
  • 1968: Teorema - Geometrie der Liebe
  • 1968: Eins plus Eins (One plus one)
  • 1969: Der Schweinestall
  • 1971: Die Untersuchung (L’inchiesta)
  • 1972: Alles in Butter (Tout va bien)
  • 1973: Nur ein Hauch von Glück (Le Train)
  • 1974: Die Auslieferung
  • 1982: Das verheimlichte Kind (L’enfant secret)
  • 1984: Sie stand so lange im Scheinwerferlicht (Elle a passé tant d’heures sous les sunlights)
  • 1985: Rendez-Vous
  • 1987: Das Testament eines ermordeten jüdischen Dichters (Le testament d’un poète juif assassiné)

Drehbuch/literarische Vorlage

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]