Antiimperialistische Koordination
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Die Antiimperialistische Koordination (AIK) ist ein seit August 2000 bestehender internationaler Zusammenschluss verschiedener antiimperialistischer Gruppen.
Das länderübergreifende Bündnis ist aus dem italienischen Campo Antimperialista hervorgegangen, das im deutschsprachigen Raum durch die Antiimperialistische Koordination Wien und den Verein Initiativ e. V. – Verein für Demokratie und Kultur von unten in Duisburg vertreten werde. Die Sektion in Wien ist laut der Landesbehörde für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen eine Teilorganisation der Revolutionär Kommunistischen Liga (RKL).[1]
Die AIK organisiert jährlich ein Sommerlager in Assisi (Italien). Bei diesen Treffen sollen „die grundsätzliche politische Ausrichtung, die Bündnisarbeit, weitere Treffen und international geplante, aufeinander abgestimmte (demonstrative) Kampagnen erörtert“ werden, es „nehmen regelmäßig Gruppierungen teil, zu deren Handlungsoptionen auch terroristische Mittel gehören“, schreibt der Verfassungsschutz.[1]
Ein Medienecho erzielte die AIK im Jahr 2003 mit der in Assisi beschlossenen internationalen Kampagne „10 Euro für das irakische Volk im Widerstand“[1] (auch: „10 Euro für den irakischen Widerstand“[2]).
Eine „Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich“ wirft der AIK in einem Artikel auf der Homepage des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes anonym „linken Antisemitismus“ vor.[3] Die AIK weist den Vorwurf von sich.[4]
[Bearbeiten] Weblinks
- Antiimperialistische Koordination (offizielle Webseite in mehreren Sprachen)
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ a b c Antiimperialistische Koordination im Verfassungsschutzbericht des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen.
- ↑ 10 Euro für den irakischen Widerstand, AIK, 10. August 2003.
- ↑ Die Antiimperialistische Koordination (AIK) – Antisemitismus im linken Gewand, „Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich“ / DÖW.
- ↑ Gunnar Bernhard: DÖW als Stichwortgeber des Imperialismus?, AIK, 11. August 2006;
John Bunzl: Das DÖW auf dem Leim der "antideutschen Linken"?, AIK, 18. Februar 2003.

