Anton Ulrich von Erath

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Anton Ulrich von Erath (* 19. März 1709 in Braunschweig; † 26. August 1773 in Dillenburg) war ein deutscher Archivar und entstammte einer Familie aus Süddeutschland. Er betätigte sich als Diplomat, Historiker, Publizist und Jurist für das Haus Oranien-Nassau.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Nach einem Studium an der Universität Helmstedt erwarb Anton Ulrich Erath seit 1736 als Archivar des Reichsstift Quedlinburg erste Berufserfahrungen. 1742 wechselte er beruflich nach Wolfenbüttel und nahm seinen Wohnsitz in Braunschweig. Seit 1747 war Erath als Regierungsrat und Archivar in Dillenburg tätig. Hier war er zuständig für das Archiv des Hauses Oranien-Nassau und wurde mehrfach als Diplomat an andere Fürstenhöfe gesandt. Für seine Verdiente erhielten er und seine Familie 1750 die Erhebung in den erblichen Adelsstand.

Werke[Bearbeiten]

  • Historische Nachrichten von den im Alten und Mittlern Durchlauchtigsten Braunschweig – Lüneburgischen Hause. Insbesondere zu H. Wilhelm des älteren und H. Wilhelm des jüngeren Zeiten getroffenen Erbtheilungen aus gedruckten und ungedruckten Urkunden verfertigt und zunebst denenselben herausgegeben von Anthon Ulrich Erath. Diese Veröffentlichung besteht gröstenteils aus bis 1736 noch nicht gedruckten Urkunden. Frankfurt/Leipzig 1736.
  • Conspectus historiae Brunsvico – Luneburgicae universalis in tabulas chronologicas et genealogicas divisus et historicorum cuiusuis aevi perpetuis testimoniis munitus. Braunschweig 1745.
  • Codex Diplomaticus Quedlinburgensis. Frankfurt am Main 1764.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]