Atlantis-Massiv

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Das Atlantis-Massiv ist ein unterseeisches Bergmassiv und befindet sich im Atlantischen Ozean bei etwa 30 Grad Nord und 42 Grad West. Das Massiv erreicht eine Höhe von etwa 3.000m über dem Meeresgrund, und der Name leitet sich von der Möglichkeit her, dass der Berg wohl vor einigen hunderttausend Jahren aus dem Wasser ragte bevor er um etwa 700m unter die Meeresoberfläche absackte (siehe auch Atlantis).

Berühmtheit erlangte das Massiv im Jahre 2000, als bei Forschungstauchfahrten durch das U-Boot Alvin (DSV-2) zahlreiche hydrothermale Schlote entdeckt wurden.

Der Besatzung von Alvin um die Forscherin Deborah Kelley (University of Washington) bot sich ein sensationeller Anblick; Hohe weiße Zinnen und Säulen, die fast wie die Reste einer versunkenen Stadt wirkten. Diese Türme bestehen aus kristallisierten Mineralien die entstehen, wenn heißes Quellwasser auf kaltes in der Tiefsee trifft. Dieses heiße Quellwasser tritt wohl bereits seit ca. 30.000 Jahren im Atlantis-Massiv aus. Das Gebiet wurde in Anlehnung an die Sage von Atlantis Lost City benannt.

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Weblink und Quelle[Bearbeiten]

30-42Koordinaten: 30° 0′ N, 42° 0′ W