Augsburger (Wurst)

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Die Augsburger ist eine Brühwurst, ähnlich der Extrawurst, aus feiner Wurstmasse aus Rind- und Schweinefleisch. In Österreich zählt sie zu den Traditionellen Lebensmitteln.

Die Wurst wird anders als die ähnlich aussehende Knackwurst gebraten. Dazu wird sie zuerst geschält und der Länge nach halbiert. An der Außenseite wird sie kreuzweise eingeschnitten und in Fett gebraten.

Die Wurst ist laut Codex Alimentarius Austriacus Kapitel B14 Kapitel eine Brätwurst. Sie ist keinesfalls geräuchert. In der Farbe ist sie zarter als die Knackwurst.

In der Praxis gilt die Augsburger in Österreich nicht selten bloß als eine spezielle Zubereitungsart der Knackwurst (geschält, der Länge nach halbiert, kreuzweise eingeschnitten und gebraten). Begründet ist dies darin, dass die Knackwurst bei weitem stärker verbreitet ist als die Augsburger.

Geschichte[Bearbeiten]

Bekannt war die Augsburger schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dabei dürfte es sich aber noch um eine grobe Wurst gehandelt haben.

In der heutigen Form war sie im Codex Alimentarius im Jahr 1913 bereits enthalten. Im Jahr 1930 zählte die Augsburger unter anderen auch zu den wichtigsten Wurstarten Wiens.

Die gleichnamige Wurstsorte in Deutschland geht vermutlich auf die 1930er Jahre zurück. Diese etwas gröbere Wurst wurde für eine Fleischertagung in Augsburg vom Fleischerforscher Kotter kreiert und nach der Stadt benannt.

Weblinks[Bearbeiten]