auto motor und sport

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auto motor und sport
Auto, Motor und Sport.svg
Fachgebiet Autos, Motorsport
Sprache deutsch
Verlag Verlag Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG (Deutschland)
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise zweiwöchentlich
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014)
350.190 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2014) 354.565 Exemplare
Reichweite (MA 2011 I) 2,16 Mio. Leser
Chefredakteur Ralph Alex, Jens Katemann
Weblink www.auto-motor-und-sport.de
ISSN 0005-0806

auto motor und sport ist eine reichweitenstarke deutsche Automobil-Zeitschrift, die im Verlag Motor Presse Stuttgart in Stuttgart produziert wird. Sie erscheint im 14-täglichen Rhythmus. Die Zeitschrift erschien erstmals im Jahr 1946 unter dem Titel „Das Auto“. Der Inhalt besteht hauptsächlich aus Test- und Fahrberichten von Pkw, Neuvorstellungen von Pkw sowie Reportagen aus den Bereichen Freizeit und Motorsport. Weitere Schwerpunkte sind die Themen Technik, Gebrauchtwagen, Verkehr und Umwelt sowie Wirtschaft.

Chefredakteure sind Ralph Alex und Jens Katemann. Herausgegeben wird das Magazin von Bernd Ostmann, der bis September 2012 selbst lange Chefredakteur gewesen war.[1][2] Weitere Chefredakteure waren u. a. Heinz-Ulrich Wieselmann (1950 bis 1970), Ferdinand Simoneit und Klaus Westrup. Zu den Mitarbeitern zählen bzw. zählten u. a. Paul Simsa, Fritz B. Busch, Gert Hack, Norbert Haug oder Frank Hofmann.

Der wöchentliche Erscheinungstag änderte sich in der Geschichte des Magazins mehrmals: Das neue Heft gab es bis Dezember 1974 samstags, von 01/1975 bis 02/1986 mittwochs, von 03/1986 bis 06/1988 samstags, von 07/1988 bis 12/1997 freitags, von 01/1998 bis 12/2007 mittwochs und seit 01/2008 donnerstags.

In Deutschland wird auto motor und sport, die im vierten Quartal 2012 eine verbreitete Auflage von durchschnittlich 367.436 Heften hatte, auf dem freien Markt nur von Auto Bild (533.931 Exemplare) übertroffen. Andere verbreitungsstarke Zeitschriften mit Schwerpunkt auf Mobilität existieren in Deutschland für die Mitglieder von Automobilclubs (ADAC Motorwelt: 13.737.445 Exemplare, ACE Lenkrad: 558.965 Exemplare).

Die Zeitschrift vergibt jährlich die Auszeichnung „Best Cars“, bei der unter allen Einsendungen der Leser drei aktuelle Autos verlost werden, und führt Imagebefragungen über die Hersteller bei den Lesern durch.

Auflagenstatistik[Bearbeiten]

Im vierten Quartal 2012 lag die durchschnittliche monatlich verbreitete Auflage nach IVW bei 367.436 Exemplaren. Das sind 2,98 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Abonnentenzahl lag bei durchschnittlich 168.603; damit bezogen rund 45,9 Prozent der Leser die Zeitschrift im Abo.

Anzahl der monatlich verbreiteten Ausgaben[Bearbeiten]

Anzahl der monatlich verkauften Abonnements[Bearbeiten]

Webseite auto-motor-und-sport.de[Bearbeiten]

auto motor und sport ist seit 1997 mit einem großen Online-Auftritt vertreten.[3] Neben sämtlichen Artikeln aus der Printausgabe und den Schwesterblättern gibt es auch zahlreiche eigenständig recherchierte Artikel, einen Gebrauchtwagenmarkt und umfangreiche Automarken-Übersicht mit Bildern, Tests und technischen Daten vieler in Deutschland erhältlichen Fahrzeuge seit 1985.[4] Im März 2011 erhöhte das Portal seine Seitenabrufe auf 53,6 Mio.[5]

Fernsehsendung/Fernsehsender[Bearbeiten]

auto motor sport Channel

Bis 15. Juni 2009 lief die Sendung auto motor und sport tv im öffentlichen TV, zunächst bei VOX und später auf DMAX.[6] Seit dem 1. Juli 2009 betreibt ein Gemeinschaftsunternehmen der Motor Presse Stuttgart und des Medienunternehmers Jörg Schütte den Pay-TV-Sender auto motor und sport channel.[7]

Programmformate u.a.:

  • Cars’n’Stripes: Autoimporteur und Tuner Karl Geiger wird bei seiner täglichen Arbeit in seiner Firma GeigerCars begleitet
  • Drift: Rallye in Deutschland
  • Garagengold: Autosammler zeigen ihre Garageninhalte
  • Die Tester: Tests aktueller Auto-Modelle.

Technik-Profi[Bearbeiten]

Für die Ausbildung von Kfz-Mechatronikern erscheint in allen Ausgaben für Auszubildende und deren Lehrkräfte die Beilage Technik-Profi, in der Arbeitsschritte und neueste technische Entwicklungen erläutert und beschrieben werden. Außerdem werden Fachbegriffe erklärt und für die Abschlussprüfung relevante Inhalte in Form von Prüfungsfragen wiederholt. Die Texte sind von Fachleuten und Berufsschulpädagogen geschrieben und werden in vielen beruflichen Schulen zur Ergänzung des Unterrichts verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Impressum von auto motor und sport
  2. DWDL.de über den Führungswechsel bei auto motor und sport
  3. Impressum des Online-Portals auto-motor-und-sport.de
  4. Alle Automarken und Modelle
  5. IVW-Ausweisung für auto-motor-und-sport.de
  6. auto motor und sport TV - jeden Montag auf DMAX
  7. http://www.hdtv-pro.de/hdtv-news/auto-motor-sport-channel-hd-neu-bei-unitymedia-7488.html

Weblinks[Bearbeiten]