Baniyas
35.18222222222235.940277777778Koordinaten: 35° 11′ N, 35° 56′ O
| arabisch بانياس, DMG Bāniyās Baniyas |
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| Basisdaten | ||
| Staat | Syrien | |
| Tartus | ||
| ISO 3166-2 | SY-TA | |
| Höhe | 25 m | |
| Einwohner | 43.000 (2009) | |
Baniyas (arabisch بانياس, DMG Bāniyās; antik: Balanaia; teilweise auch gelistet als Banias) ist eine Hafenstadt im Gouvernement Tartus in Syrien mit etwa 43.000 Einwohnern (Stand 2009)[1].
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Lage[Bearbeiten]
Baniyas liegt am Mittelmeer am Fuße eines Ausläufers des Dschebel Ansariye zwischen Latakia (35 km im Norden) und Tartus (25 km im Süden). Nach Hamah im Osten sind es ca. 70 km. Sechs Kilometer südlich von Baniyas liegt auf einem 280 Meter hohen faltenreichen Vulkanhügel die Burgruine Margat.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Der Ort war längere Zeit der Endpunkt von zwei Erdölleitungen aus Kirkuk (Irak), die jedoch 1982 von Syrien wegen des Iran-Irak-Krieges stillgelegt wurden. Die Wiedereröffnung der Tapline (trans-Arabian pipeline; Kirkuk-Baniyas-Pipeline) erfolgte im November 2000.[2] In der Umgebung der Stadt befinden sich große Erdölraffinerien.
Hafen[Bearbeiten]
Der 25 Liegeplätze fassende Seehafen ist für Boote mittlerer Größe konzipiert. Ausgelegt ist er für Schiffe von einer maximalen Länge von 25 m und einem Tiefgang von höchstens 3 m.[3]
Massaker in Baniyas[Bearbeiten]
Während der Syrischen Revolution kam es in Baniyas zu einem Massaker mit mindestens 200 Toten, die zu großen Teilen der sunnitischen Glaubensrichtung entstammen.[4] Entsprechend wird das Massaker als Versuch gewertet, in der Region eine konfessionelle Reinigung zu betreiben.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ http://gazetteer.de/wg.php?x=&men=gpro&lng=fr&des=gamelan&geo=-202&srt=npan&col=dioq&msz=1500&pt=c&va=&geo=450669596
- ↑ http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1580/pdf/Syrisch-irakischesRapprochement.pdf
- ↑ http://www.portbooker.com/de/hafen/syrien/tartus/baniyas/banias/
- ↑ http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/massaker-syrien-banias
Literatur[Bearbeiten]
- Immanuel Benzinger: Balanaia. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band II,2, Stuttgart 1896, Sp. 2816–2817.