Barhöft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aussichtsturm bei Barhöft

Barhöft ist ein kleiner Ortsteil der Gemeinde Klausdorf, etwa zwölf Kilometer nördlich von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern. Er hat rund 100 Einwohner, einen eigenen kleinen Hafen und war bis zur Wende ein Stützpunkt der Nationalen Volksarmee (NVA) mit eigenem Truppenübungsplatz.

Heute ist Barhöft ein Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, der bei Naturliebhabern nicht zuletzt wegen seiner Kranichzwischenlandeplätze geschätzt wird. In der Besuchereinrichtung „Haus Norden“ zeigt das Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft ganzjährig eine Informationsausstellung zum Thema Flora und Fauna an der Ostsee und am Bodden.

Ein nahegelegener Aussichtsturm auf dem Kliff bietet einen Blick auf die Halbinsel Zingst, die Inseln Bock, Hiddensee und Rügen sowie nach Stralsund. Der 16,9 m hohe Backsteinturm wurde 1986 als militärischer Beobachtungsturm errichtet, hatte nach der Wiedervereinigung längere Zeit keine Verwendung und wurde 2004 nach Ergänzung durch eine stählerne Außentreppe als Aussichtsturm zugänglich gemacht.[1]

Eine Schiffslinie verbindet Barhöft mit der Insel Hiddensee. Außerdem nutzen viele Segler den Hafen von Barhöft als Zwischenstation zu den Inseln Rügen, Bock und Hiddensee. Der Ort hat einen kleinen Sandstrand sowie ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz.

Der Namen leitet sich von niederdt. „höft“ für „Haupt, Kopf“ und bar für „nackt“ ab und bedeutet so viel wie karge, unbewaldete Landspitze.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aussichtsturm Barhöft auf der Webseite des Hafen Barhöft

54.43333333333313.028888888889Koordinaten: 54° 26′ N, 13° 2′ O