Beate Uhse Erotik-Museum

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Beate Uhse Erotik-Museum

Das Beate Uhse Erotik-Museum war ein Museum im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Es wurde 1995 von der Unternehmerin Beate Uhse eröffnet und befand sich in der City-West an der Kantstraße /Ecke Joachimsthaler Straße, nahe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zwischen Kurfürstendamm und Bahnhof Zoo. Das privat geführte Museum, über einem Beate Uhse Sexshop gelegen, zeigte auf drei Etagen und auf 2000 m² Ausstellungsfläche rund 5000 Zeugnisse der Erotik aller Zeiten und Völker in überwiegend kostbaren Originalen. Außerdem wurde ein Einblick in das Leben der Unternehmerin, die nach dem Zweiten Weltkrieg den ersten Sexshop der Welt gegründet hatte, gegeben.

Ausstellung[Bearbeiten]

Die Ausstellung zeigte japanische und chinesische Bildrollen aus den letzten Jahrhunderten, indische Miniaturen, persische Haremsszenen, auch phallische Motivgaben und einen originalen Phallusschrein aus Japan. Aus Indonesien stammten Fruchtbarkeitsskulpturen, aus Afrika waren Tanz- und Genitalmasken zu sehen. Aus Europa stammten überwiegend erotische Grafiken sowie die ersten Kondome. Speziell für Berlin wurde das erotische Werk Heinrich Zilles ausgebreitet sowie das Leben Magnus Hirschfelds besonders gewürdigt. In einem Kino liefen die ersten pornografischen Filme der Welt aus Frankreich, Böhmen und Ungarn.

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

Im September 2014 schloss das Museum, eine Neueröffnung wird möglicherweise angestrebt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beate Uhse Erotik-Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.50550833333313.331383333333Koordinaten: 52° 30′ 20″ N, 13° 19′ 53″ O