Bodo Mrozek

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Bodo Mrozek (* 1968 in Berlin) ist ein deutscher Journalist, Historiker und Autor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Mrozek studierte Geschichte, Literatur- und Politikwissenschaft in Berlin und Amsterdam.

Als Journalist schrieb er für überregionale Tageszeitungen, u.a. für Frankfurter Rundschau, NZZ, taz, Süddeutsche Zeitung, Die Weltwoche und arbeitete für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er war Pauschalist bei dpa und den Berliner Seiten der FAZ, Feuilleton-Redakteur beim Tagesspiegel und Kolumnist bei Spiegel Online. Er arbeitete zudem als Textchef für Magazine und Moderator von Podiumsdiskussionen und Lesungen.

Große Bekanntheit erlangte Bodo Mrozeks zweibändiger Bestseller Lexikon der bedrohten Wörter. Darin versammelt er veraltende Wörter und erklärt deren Geschichte pointiert auf teils sprachhistorische, teils feuilletonistische Weise. Das Buch wurde von einem Internetprojekt begleitet, das Hinweise aus der Bevölkerung auf veraltende Wörter sammelt und in einer Roten Liste zusammenfasst.

Bei einem Sprachwettbewerb nach dem schönsten bedrohten Wort stand Mrozek einer Jury vor (mit u. a. den Schriftstellern Jakob Hein und Eva Menasse).[1] Er war 2009 Mitglied der Zentraljury des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und gehört seit 2010 der Jury für den kuriosesten Buchtitel an.

Als Historiker arbeitet Mrozek über Themen der Zeitgeschichte und der Kulturgeschichte.

Bodo Mrozek lebt in Berlin.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Tagesschau: Wettbewerb verleiht „Käseigel“ für bedrohtes Wort (nicht mehr online verfügbar)
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