Boolesche Variable
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Boolesche Variable, benannt nach George Boole, sind Elemente einer booleschen Algebra. Mit seinem Werk The Mathematical Analysis of Logic von 1847 legte George Boole einen Grundstein für die formale Logik und die Rechentechnik. Eine Boolesche Variable kann immer einen von zwei Werten annehmen. Dieses Wertepaar wird je nach Anwendung u. a. als „wahr/falsch“, „true/false“ oder „1/0“ bezeichnet.
In elektrischen Schaltungen lassen sich boolesche Variablen durch unterschiedliche elektrische Spannungsbereiche realisieren. Die konkreten Spannungsgrenzen variieren je nach verwendeter Technik (Transistor-Transistor-Logik oder CMOS). In EDV-Systemen genügt prinzipiell ein einzelnes Bit (wahr = 1; falsch = 0), um beide möglichen Variablenzustände zu repräsentieren. Aus technischen Gründen wird jedoch in der Regel eine andere Repräsentation gewählt, meist abhängig von der Wortbreite des konkreten Systems.
Einige Programmiersprachen stellen einen eigenen Datentyp zur Verfügung, etwa unter der Bezeichnung boolean (ActionScript, SWiSHscript, Pascal, Java, PHP, Visual Basic, RealBASIC, Borland Delphi) oder bool (C++ und C#). Zu booleschen Ausdrücken in Programmiersprachen siehe Logischer Operator.
[Bearbeiten] Weblinks
- J. Donald Monk: „The Mathematics of Boolean Algebra“ in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (englisch, inklusive Literaturangaben)

