Boston Symphony Orchestra

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Das Boston Symphony Orchestra (Boston Symphony, BSO) ist ein Symphonieorchester mit Sitz in Boston, Massachusetts. Es wird zu den großen Symphonieorchestern der USA (Big Five) gezählt. Das Orchester geht regelmäßig auf Tournee und veröffentlichte eine Vielzahl an Tonträgern.

Boston Symphony Orchestra, 1891

Das BSO wurde 1881 auf Initiative von Henry Lee Higginson gegründet, das erste Konzert fand am 22. Oktober 1881 unter der Leitung von George Henschel statt.[1] Von 1973 bis 2001 war Seiji Ozawa Musikdirektor des Orchesters; diese 27 Jahre sind die längste Zeit, die je ein leitender Dirigent durchgehend mit diesem Orchester kooperieren konnte. Seit 2001 ist James Levine Dirigent des BSO, seit 2004 ist er auch sein musikalischer Direktor.

Das Programm des BSO deckt sämtliche Stilrichtungen von der Vorklassik und Klassik bis zur Moderne ab. Allein mit Ozawa kam das Orchester auf über 140 Einspielungen von 55 Komponisten auf 10 Labels – und auf Tourneen nach Europa, Volksrepublik China, Japan, Südamerika und quer durch die USA.

Béla Bartók komponierte sein Konzert für Orchester 1943 für das BSO.

1988 feierte das BSO den 70. Geburtstag von Leonard Bernstein im Konzerthaus von Tanglewood (Massachusetts) mit einem Programm, für das das Orchester den Emmy "for Outstanding Classical Program in the Performing Arts" erhielt.

Aus dem Orchester gingen als Nebenprojekte das Boston Pops Orchestra (seit 1885) und die Boston Symphony Chamber Players (seit 1924) hervor.

Musikdirektoren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Boston Symphony Orchestra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The history of the BSO. Boston Symphony Orchestra, abgerufen am 7. September 2012.

42.342822222222-71.085669444444Koordinaten: 42° 20′ 34″ N, 71° 5′ 8″ W