Bund der Kommunisten Kroatiens

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Der Bund der Kommunisten Kroatiens (kroatisch Savez komunista Hrvatske, SKH) war ein Teil des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens, der Regierungspartei im ehemaligen Jugoslawien.

Geschichte[Bearbeiten]

Er wurde im Jahr 1937 in Samobor als Kommunistische Partei Kroatiens gegründet und änderte im Jahr 1952 die Bezeichnung zu Bund der Kommunisten Kroatiens (BdKK).

Die Parteiführung bildete das Zentralkomitee, dessen Vorsitz der Präsident des Zentralkomitees der Sozialistische Republik Kroatien bildete. Die Politik dieser Organisation wurde auf Kongressen entschieden.

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wurden nach der Verurteilung von Aleksandar Ranković von der Parteispitze Reformen beschlossen. Zur Führungsriege jener Zeit zählten auch Savka Dabčević-Kučar und Miko Tripalo, die später zu den Führungspersönlichkeiten im Kroatischen Frühling im Jahr 1971 zählten.

Am 10. Dezember 1989 begannen 20 politische Parteien, Unterschriften für eine Petition zu sammeln, die die Ausschreibung demokratischer Wahlen forderte. Am selben Tag stimmte die Partei vorgezogenen Wahlen zu. Im Januar 1990 verließ die Delegation des BKK den 14. Kongress des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens. Damit höre der BdKK de facto auf, Teil des BdKJ zu sein.

Mit den demokratischen Veränderungen änderte sich auch der Parteiname: In den Jahren 1990–1992 zu Partei der demokratischen Veränderungen (kroatisch: Stranka demokratskih promjena), seit 1993 Sozialdemokratische Partei Kroatiens (Socijaldemokratska partija Hrvatske).

Sekretäre des Zentralkomitees[Bearbeiten]