Bund gegen Missbrauch der Tiere

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Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
(bmt)
Zweck: Tierschutz, Tierschutzrecht
Vorsitz: Karsten Plücker
Gründungsdatum: 1952 (1922)
Mitgliederzahl: 11916 (Oktober 2012)[1]
Sitz: München
Website: http://www.bmt-tierschutz.de/

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) ist ein deutschlandweit tätiger Tierschutzverein mit Sitz in München.

Geschichte[Bearbeiten]

1922 wurde die Vorläuferorganisation „Verein gegen die Vivisektion von Tieren“ gegründet, die sich vor allem gegen Tierversuche, schlechte Haltungsbedingungen und die grausame Behandlung von Tieren einsetzte. Der Verein wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verboten und aufgelöst. Im Jahre 1952 wurde der „Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V.“ gegründet.

Organisation[Bearbeiten]

Geleitet wird der Bund gegen Missbrauch der Tiere von vier Vorstandsmitgliedern, die im Rhythmus von vier Jahren auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Hauptsitz ist München. Es gibt bundesweit elf Geschäftsstellen. 2012 hatte der bmt knapp 12.000 Mitglieder. Die Vereinszeitschrift „Das Recht der Tiere“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 47.000 Exemplaren. Der bmt ist Mitglied im Deutschen Spendenrat, die Interessenvertretung spendensammelnder gemeinnütziger Organisationen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der bmt unterhält bundesweit acht Tierheime und ein Tierschutzzentrum in Pfullingen.

Der bmt führt regelmäßig Kampagnen zu bestimmten Themen des Tierschutzes durch, u.a. zu den Themen Straßenhunde, Vögel, Verbot des Schächtens, Jagd auf Robbenbabys oder Stierkämpfe.

Im Ausland ist der bmt vor allem in Rumänien und Ungarn aktiv.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht des Vereins 2012 online