Burgäschisee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Burgäschisee
Burgäschisee vom südöstlichen Ufer aus
Burgäschisee vom südöstlichen Ufer aus
Geographische Lage Schweizer Mittelland
Zuflüsse mehrere Bäche
Orte am Ufer Burgäschi (Gemeinde Aeschi SO)
Daten
Koordinaten 617415 / 22430147.1694444444447.6683333333333465Koordinaten: 47° 10′ 10″ N, 7° 40′ 6″ O; CH1903: 617415 / 224301
Burgäschisee (Bern)
Burgäschisee
Höhe über Meeresspiegel 465 m
Fläche 20,65 haf5
Länge 600 mf6
Breite 500 mf7
Maximale Tiefe 31 mf10

Der Burgäschisee ist ein See unterhalb der Ortschaft Aeschi im Schweizer Mittelland, Kanton Bern und Solothurn, Schweiz.

Der See ist der grösste des Kantons Solothurn, etwa ein Drittel der Seefläche gehört zum Kanton Bern. Er hat einen mittleren Wasserspiegel auf etwa 465 m ü. M. und ist bis zu 31 m tief.

Lage[Bearbeiten]

Der Burgäschisee liegt wenige Kilometer südwestlich von Herzogenbuchsee in einer nur leicht hügeligen Landschaft und ist bequem erreichbar, da er gleich in der Nähe der Hauptstrasse T1 Richtung Kirchberg liegt. Die Seefläche teilen sich die Solothurner Gemeinde Aeschi und die Berner Gemeinde Seeberg.

Umgebung[Bearbeiten]

Der See liegt bis auf das Ostufer fast gänzlich im Wald, und er lässt sich zu Fuss in ca. einer halben Stunde umrunden. Die Schilfgebiete sind hauptsächlich am Nord-, West- und Südufer.

Nutzung[Bearbeiten]

Am Ostufer des Sees befindet sich ein Strandbad mit einem 3-m-Sprungturm, das im Sommer rege genutzt wird. Gleich beim Strandbad befindet sich auch ein Restaurant. Etwas weiter nördlich am östlichen Ufer ist eine Bootsvermietung mit einigen Holzruderbooten. Im Volg-Laden Äschi kann man zum Fischen verschiedene Patente lösen. Etwas südwestlich vom Strandbad kann man auf einer Wiese auch grillieren und oft schon im Mai im See schwimmen.

Geschichte[Bearbeiten]

Burgäschisee-Nord ist ein Siedlungsplatz des Jung- und Spätneolithikums, der seit 1877 in mehreren Feldarbeiten untersucht wurde. Zwischen 1941 und 1943 wurde der Burgäschisee um 2 Meter abgesenkt zur Verbesserung der Nahrungsversorgung in der Region.

Literatur[Bearbeiten]

  • Othmar Wey: Burgäschisee-Nord – Ein Siedlungsplatz des Jung- und Spätneolithikums. In: Archäologie der Schweiz, Heft 2, 1999, S. 72–74
  • Othmar Wey: Die Cortaillod-Kultur am Burgäschisee. Materialvorlage und Synthese zu den neolithischen Fundkomplexen von Burgäschisee-Ost, -Südwest, -Süd und -Nord. Acta Bernensia XIII, Bern, 2012
  • Kurt Derungs: Geheimnisvolles Bern – Sakrale Stätten an der Aare. Verlag Amalia, Grenchen. ISBN 978-3-905581-30-0

Weblinks[Bearbeiten]