Herzogenbuchsee
| Herzogenbuchsee | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern (BE) |
| Verwaltungskreis: | Oberaargau |
| BFS-Nr.: | 0979 |
| Postleitzahl: | 3360 |
| UN/LOCODE: | CH HRZ |
| Koordinaten: | 619812 / 22585347.1833327.700006465Koordinaten: 47° 11′ 0″ N, 7° 42′ 0″ O; CH1903: 619812 / 225853 |
| Höhe: | 465 m ü. M. |
| Fläche: | 9.8 km² |
| Einwohner: | 6860 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 700 Einw. pro km² |
| Website: | www.herzogenbuchsee.ch |
|
im Frühling 2003 |
|
| Karte | |
Herzogenbuchsee (berndeutsch Herzogebuchsi, von den Einheimischen Buchsi genannt) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Oberaargau des Kantons Bern in der Schweiz.
Auf den 1. Januar 2008 wurde die Fusion mit der Gemeinde Oberönz vollzogen. Die neue Gemeinde trägt weiterhin den Namen Herzogenbuchsee.
Inhaltsverzeichnis |
Wirtschaft[Bearbeiten]
Die 7060 (Stand 2012) Einwohner[2] zählende Gemeinde beheimatet zahlreiche Gewerbebetriebe.
Geschichte[Bearbeiten]
Der auf einer Moräne des Rhonegletschers aus der letzten Eiszeit erbaute Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits vor zehntausend Jahren war die Gegend rund um den Inkwilersee und Burgäschisee besiedelt. An verschiedenen Stellen rund um die heutige reformierte Kirche wurden Fundamente von römischen Gebäuden aus der Zeit um 200 n.Chr. gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen puhsa (Buchsa gesprochen, vom Lateinischen buxum, was Buchs bedeutet), datiert aus dem Jahr 886 in den Schriften des Klosters St. Gallen. Das Dorf gehörte damals nach diversen Teilungen des europäischen Grossreiches der Karolinger zum ostfränkischen Reich. Um 920 wurde die Region vom Burgunder-König Rudolf besetzt und gehörte ab 1033 als burgundischer Reichsteil zum deutschen Kaiserreich. In den folgenden Jahrhunderten stand Herzogenbuchsee unter der Herrschaft der die Burgunder regional vertretenden Zähringer, der Kyburger und danach unter Altbernischer Hoheit innerhalb der Eidgenossenschaft. Der Name "Herzogenbuchze" erscheint erstmals 1301 in einer Urkunde. Es scheint, dass er zur Unterscheidung von Münchenbuchsee eingeführt wurde und auf das damals die Herrschaft über das Dorf ausübende Adelshaus Kyburg bezogen war.
Bevölkerung[Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1764 | 1850 | 1880 | 1900 | 1930 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 | 2011 | 2012 |
| Einwohner | 481 | 1525 | 2334 | 2533 | 3235 | 3790 | 5107 | 5195 | 5338 | 6949 | 7055 | 7060 |
Verkehr[Bearbeiten]
Die Hauptstrasse 1 zwischen Zürich und Bern verläuft durch das Dorf, ebenso mündet die von Murten her kommende Hauptstrasse 22 in Herzogenbuchsee in die Hauptstrasse 1 ein. Das Dorf liegt an der Bahnstrecke zwischen Olten und Bern. Herzogenbuchsee war der Endpunkt der ehemaligen Bahnstrecke Solothurn–Herzogenbuchsee.
Bilder[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ herzogenbuchsee.ch: Herzogenbuchsee - Portrait. Herzogenbuchsee in Zahlen, Zugriff am 5. Juni 2012
Aarwangen | Attiswil | Auswil | Bannwil | Berken | Bettenhausen | Bleienbach | Busswil bei Melchnau | Eriswil | Farnern | Gondiswil | Graben | Heimenhausen | Hermiswil | Herzogenbuchsee | Huttwil | Inkwil | Langenthal | Lotzwil | Madiswil | Melchnau | Niederbipp | Niederönz | Oberbipp | Obersteckholz | Ochlenberg | Oeschenbach | Reisiswil | Roggwil | Rohrbach | Rohrbachgraben | Rumisberg | Rütschelen | Schwarzhäusern | Seeberg | Thörigen | Thunstetten | Ursenbach | Walliswil bei Niederbipp | Walliswil bei Wangen | Walterswil | Wangen an der Aare | Wangenried | Wiedlisbach | Wolfisberg | Wynau | Wyssachen
Ehemalige Gemeinden: Bollodingen | Gutenburg | Kleindietwil | Leimiswil | Oberönz | Röthenbach bei Herzogenbuchsee | Untersteckholz | Wanzwil
Kanton Bern | Verwaltungskreise des Kantons Bern | Gemeinden des Kantons Bern
