Aeschi SO

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SO ist das Kürzel für den Kanton Solothurn in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Aeschi zu vermeiden.

BW

Aeschi
Wappen von Aeschi
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Solothurn
Bezirk: Wasseramt
BFS-Nr.: 2511i1f3f4
Postleitzahl: 4556
Koordinaten: 616970 / 22569047.1819457.662505500Koordinaten: 47° 10′ 55″ N, 7° 39′ 45″ O; CH1903: 616970 / 225690
Höhe: 500 m ü. M.
Fläche: 5,42 km²
Einwohner: 1177 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.aeschi-so.ch
Karte
Burgäschisee Bellacher Weiher Inkwilersee Pfaffenweier Aeschi SO Kanton Bern Kanton Bern Bucheggberg (Bezirk) Lebern (Bezirk) Solothurn (Bezirk) Thal (Bezirk) Aeschi SO Biberist Bolken Deitingen Derendingen SO Etziken Gerlafingen Halten SO Heinrichswil-Winistorf Hersiwil Horriwil Hüniken Kriegstetten Lohn-Ammannsegg Luterbach Obergerlafingen Oekingen Recherswil Subingen ZuchwilKarte von Aeschi
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Aeschi ist eine politische Gemeinde im Bezirk Wasseramt des Kantons Solothurn in der Schweiz. Seit dem 1. Januar 2012 gehört die bisherige Gemeinde Steinhof als solothurnische Exklave im bernischen Oberaargau neu zur Gemeinde Aeschi.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Gemeinde Aeschi besteht aus den Ortsteilen Aeschi, Burgäschi und Steinhof. Südlich von Burgäschi liegt der Burgäschisee.

Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend: Etziken, Bolken, Niederönz, Heinrichswil-Winistorf und Hersiwil und im Kanton Bern liegend Herzogenbuchsee, Bettenhausen, Hermiswil und Seeberg.

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1252 urkundliche Ersterwähnung von Aeschi. Der Name geht wohl auf «Standort von Eschen» zurück.
  • 14. Jahrhundert: Die Feste (Burg), um 1100 durch die Ritter von Esche erbaut, wurde durch die Städtischen Reiterhorden der Städte Bern und Solothurn während eines Erbstreites fast dem Erdboden gleichgemacht. Sie wurde nie wieder aufgebaut; man weiss allerdings archäologisch, dass sie in der Nähe des heutigen Schwimmbades stand.
  • 1361: Die niedere Gerichtsbarkeit in Aeschi geht an Solothurn. Die hohe Gerichtsbarkeit demgegenüber (Blutgericht und weitere Fälle von grösserer Tragweite) bleibt beim mächtigen Bern.
  • 1481: Aufnahme von Solothurn zusammen mit Freiburg in den Bund der Eidgenossen
  • 1665: Im Vertrag von Wynigen verzichtet Bern auf seine hohe Gerichtsbarkeit.
  • 1683: Mit der Einweihung der Sankt-Anna-Kirche wurde Aeschi zur Pfarrei. Aeschi gehörte seinerzeit noch zum Bistum Konstanz.
  • 1829: Burgäschi wird selbstständige Gemeinde.
  • 1941–1943: Absenkung des Burgäschisees zwecks Verbesserung der Nahrungsversorgung um 2 Meter.
  • 1994: Burgäschi und Aeschi schliessen sich nach 160 Jahren Trennung wieder zusammen.
  • 2012: Steinhof fusioniert mit der Gemeinde Aeschi.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung

In Rot über grünem Dreiberg liegendes gelbes Winkelmass, belegt mit schwarzem Anker, dessen Griff tatzenkreutzförmig ist und dessen beide Spitzen mit einem gelben sechsstrahligen Stern besteckt sind, oben von ebensolchen Sternen beseitet

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Aeschi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. WOHNBEVÖLKERUNG DER GEMEINDEN NACH NATIONALITÄT UND GESCHLECHT (XLS, 262 kB), Amt für Finanzen, Controllerdienst und Statistik, vom 26. März 2011, abgerufen am 11. April 2011
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