Aeschi SO
| SO ist das Kürzel für den Kanton Solothurn in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Aeschi zu vermeiden. |
| Aeschi | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Solothurn (SO) |
| Bezirk: | Wasseramt |
| BFS-Nr.: | 2511 |
| Postleitzahl: | 4556 |
| Koordinaten: | 616970 / 22569047.1819457.662505500Koordinaten: 47° 10′ 55″ N, 7° 39′ 45″ O; CH1903: 616970 / 225690 |
| Höhe: | 500 m ü. M. |
| Fläche: | 5,42 km² |
| Einwohner: | 1169 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 216 Einw. pro km² |
| Website: | www.aeschi-so.ch |
| Karte | |
Aeschi ist eine politische Gemeinde im Bezirk Wasseramt des Kantons Solothurn in der Schweiz, nicht zu verwechseln mit Aeschi bei Spiez, einer anderen politischen Gemeinde, jedoch im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern gelegen. Seit dem 1. Januar 2012 gehört die bisherige Gemeinde Steinhof als solothurnische Exklave im bernischen Oberaargau neu zur Gemeinde Aeschi (SO).
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Gemeinde Aeschi besteht aus den Ortsteilen Aeschi, Burgäschi und Steinhof. Südlich von Burgäschi liegt der Burgäschisee.
Nachbargemeinden sind: im Norden Etziken, Bolken; im Osten Niederönz, Herzogenbuchsee, Bettenhausen und Hermiswil; im Süden Seeberg; im Westen Drei Höfe.
Geschichte [Bearbeiten]
- 1252 urkundliche Ersterwähnung von Aeschi. Der Name geht wohl auf «Standort von Eschen» zurück.
- 14. Jahrhundert: Die Feste (Burg), um 1100 durch die Ritter von Esche erbaut, wurde durch die Städtischen Reiterhorden der Städte Bern und Solothurn während eines Erbstreites fast dem Erdboden gleichgemacht. Sie wurde nie wieder aufgebaut; man weiss allerdings archäologisch, dass sie in der Nähe des heutigen Schwimmbades stand.
- 1361: Die niedere Gerichtsbarkeit in Aeschi geht an Solothurn. Die hohe Gerichtsbarkeit demgegenüber (Blutgericht und weitere Fälle von grösserer Tragweite) bleibt beim mächtigen Bern.
- 1481: Aufnahme von Solothurn zusammen mit Freiburg in den Bund der Eidgenossen
- 1665: Im Vertrag von Wynigen verzichtet Bern auf seine hohe Gerichtsbarkeit.
- 1683: Mit der Einweihung der Sankt-Anna-Kirche wurde Aeschi zur Pfarrei. Aeschi gehörte seinerzeit noch zum Bistum Konstanz.
- 1829: Burgäschi wird selbstständige Gemeinde.
- 1941–1943: Absenkung des Burgäschisees zwecks Verbesserung der Nahrungsversorgung um 2 Meter.
- 1994: Burgäschi und Aeschi schliessen sich nach 160 Jahren Trennung wieder zusammen.
- 2012: Steinhof fusioniert mit der Gemeinde Aeschi.
Wappen [Bearbeiten]
- In Rot über grünem Dreiberg liegendes gelbes Winkelmass, belegt mit schwarzem Anker, dessen Griff tatzenkreutzförmig ist und dessen beide Spitzen mit einem gelben sechsstrahligen Stern besteckt sind, oben von ebensolchen Sternen beseitet
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Aeschi SO
- Aeschi (SO) im Historischen Lexikon der Schweiz
- Burgäschi im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsbestand per Stichtag 31.12.2011 in den Gemeinden des Kantons Solothurn (XLS, 43 kB), Amt für Finanzen, Controllerdienst und Statistik, vom 23. März 2012, abgerufen am 19. Juni 2012
Aeschi | Biberist | Bolken | Deitingen | Derendingen | Drei Höfe | Etziken | Gerlafingen | Halten | Horriwil | Hüniken | Kriegstetten | Lohn-Ammannsegg | Luterbach | Obergerlafingen | Oekingen | Recherswil | Subingen | Zuchwil
Ehemalige Gemeinden: Heinrichswil-Winistorf | Hersiwil | Steinhof
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