Carl E. Schorske

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Carl Emil Schorske (* 15. März 1915 in New York City) ist ein US-amerikanischer Kulturhistoriker. Er ist emeritierter Professor an der Universität Princeton und war zuvor Professor an der Harvard University.

Leben[Bearbeiten]

Fokus seiner späteren Interessen ist die mitteleuropäische Geistes- und Kulturgeschichte nach der Krise des klassischen Liberalismus, insbesondere der Zeit um 1900 und der darin erfolgten Geburt der kulturellen und auch ästhetischen Moderne (vor allem am Beispiel der Wiener Moderne).

Für seine 1980 erschienene umfassende Studie Fin-de-Siècle Vienna (deutsch Wien. Geist und Gesellschaft im Fin de Siècle) erhielt er 1981 den Pulitzer-Preis.[1]

Im gleichen Jahr erschien mit 25-jähriger Verspätung zur Erstveröffentlichung in der Harvard University Press sein Klassiker der Parteiengeschichtschreibung „Die Große Spaltung“ (der deutschen Sozialdemokratie 1905–1917), die vom früheren Bundeskanzler Willy Brandt als „sehr verdienstvoll“ beurteilt wurde.

Schorske ist korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Ehrenmitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Künste. 1981 war er MacArthur Fellow. Seit 2012 ist er Ehrenbürger der Stadt Wien.

Werke[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1981 Winners and Finalists. pulitzer.org, abgerufen am 17. Februar 2014 (englisch).
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  3. Meldung der Rathauskorrespondenz, Wien, vom 9. Juni 2000
  4. Meldung der Rathauskorrespondenz, Wien, November 2011
  5. Meldung vom 20. April 2012 auf der Website des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften IFK