Carl Landauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt den Sozialdemokraten Carl Landauer; zu dem Psychoanalytiker siehe Karl Landauer.

Carl Landauer (* 15. Oktober 1891 in München; † 16. Oktober 1983 Oakland, Kalifornien) war ein deutscher Sozialdemokrat und Theoretiker von Wirtschaftssystemen im Vergleich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werdegang

Er promovierte in Heidelberg, war Herausgeber der angesehenen Zeitschrift Der Deutsche Volkswirt und war bis 1933 a. o. Professor an der Handelshochschule Berlin.

Seit 1912 war er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Dabei setzte er sich 1919 gegen die Münchner Räterepublik ein.

Carl Landauer musste vor dem Nationalsozialismus fliehen und bekam 1934 eine Stelle im Department of Economics an der University of California, Berkeley. Wissenschaftlich beschäftigte er sich mit Wirtschaftssystemen im Vergleich. Er gilt als einer der ersten Theoretiker einer „sozialistischen Marktwirtschaft“.[1]

1974 erhielt er den Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

[Bearbeiten] Schriften (Auswahl)

  • Planwirtschaft und Verkehrswirtschaft Duncker & Humblodt, München und Leipzig 1931.
  • Theory of national economic planning, Berkeley, California: University of California Press, 1944 erste Ausgabe; 1947 2. Ausgabe.

[Bearbeiten] Einzelbelege

  1. Internationales Soziologenlexikon von Wilhelm Bernsdorf, Horst Knospe

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge