Carlo Laurenzi

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Dieser Artikel handelt von dem Kardinal Carlo Laurenzi. Für den gleichnamigen Schriftsteller siehe Carlo Laurenzi (Schriftsteller).

Carlo Laurenzi (* 11. Januar 1821 in Perugia, Italien; † 2. November 1893 in Rom) war ein italienischer Kardinal.

Coat of arms of Carlo Laurenzi.svg

Laurenzi wurde 1843 Priester, studierte darauf die Rechte und wurde 1846 Kanonikus an der Kathedrale von Perugia. Erzbischof Vincenzo Gioacchino Pecci (später Papst Leo XIII.) ernannte ihn 1847 zu seinem Generalprovikar und 1851 zum Mitglied des theologischen Kollegiums. 1853 wurde er päpstlicher Kämmerer, 1857 Erzpriester und Haupt des Domkapitels und 1877 Weihbischof der Perugia sowie Titularbischof von Amathus in Palaestina und Verwalter der Erzdiözese Perugia. Die Bischofsweihe spendete ihm am 24. Juni 1877 sein Förderer Kardinal Pecci, der im Jahr darauf Papst wurde. Leo XIII. berief ihn 1878 nach Rom und ernannte ihn zum Uditore und verlieh ihm 1880 in pectore die Kardinalswürde. Seine Erhebung wurde erst im Konsistorium 1884 veröffentlicht. Laurenzi bekam als Titelkirche Sant’Anastasia zugewiesen. Er war zwischen März und Oktober 1889 Präfekt der Kongregation der Riten. 1889 war er auch Kämmerer des Heiligen Kardinalskollegiums.
Carlo Kardinal Laurenzi starb im November 1893 nach langer Krankheit.

Quelle[Bearbeiten]