Carlos Montoya

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Carlos Montoya 1954

Carlos Montoya (* 13. Dezember 1903 in Madrid; † 3. März 1993 in Wainscott, New York) war ein spanischer Flamenco-Gitarrist.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Carlos Montoya kam in Madrid, als Neffe von Ramón Montoya, eines berühmten spanischen Flamenco-Komponisten, zur Welt. Er begann mit acht Jahren, das Gitarrespielen zu erlernen. Sein Onkel war der Meinung, dass er nicht begabt genug sei sein Nachfolger zu werden, und wollte ihn nicht unterrichten. Dennoch begleitete er bereits im Alter von 14 Jahren bekannte Tänzer und Sänger als Gitarrist.

In den Zwanziger- und Dreißiger-Jahren hatte er zahlreiche Auftritte in Europa, Nordamerika und Asien. Am häufigsten spielte er für die Tänzerinnen La Argentina und La Teresina. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Europa ging er in die Vereinigten Staaten und startete dort eine weitere Tour mit der Tänzerin La Argentina. Er ließ sich später in New York nieder und gab 1948 sein erstes Solokonzert. Später widmete er sich vor allem Solo-Tourneen. Er gab mehrere Hundert Solo-Konzerte und veröffentlichte über 40 Solo-Alben.

Ihm gelang es, die Gitarre als eigenständiges Instrument im Flamenco zu etablieren. Vor seiner erfolgreichen Solo-Karriere diente sie im Flamenco ausschließlich zur Unterstützung von Tänzern und Sängern. Er gilt als erfolgreichster Flamenco-Gitarrist des 20. Jahrhunderts.[1]

Fundstellen[Bearbeiten]

  1. http://www.deflamenco.com/articulos/carlosmontoya/indexi.jsp

Weblinks[Bearbeiten]