Cattenstedt
| Cattenstedt
Stadt Blankenburg (Harz)
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| Koordinaten: | 51° 47′ N, 10° 58′ O51.77583333333310.966944444444242Koordinaten: 51° 46′ 33″ N, 10° 58′ 1″ O |
| Höhe: | 242 m ü. NN |
| Fläche: | 8,01 km² |
| Einwohner: | 711 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 2010 |
| Postleitzahl: | 38889 |
| Vorwahl: | 03944 |
Cattenstedt ist ein Ortsteil der Stadt Blankenburg (Harz) im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografische Lage
Cattenstedt liegt im Nordharz südöstlich der Stadt Blankenburg (Harz), an der Bundesstraße 81, die südlich weiter in Richtung Hasselfelde führt. Nordöstlich des Ortes erstreckt sich das Naturschutzgebiet und Ausflugsziel Teufelsmauer. Durch Cattenstedt fließt der Jordanbach.
[Bearbeiten] Geschichte
Cattenstedt wurde erstmals 1199 als Sitz von Burcadus de Cattenstede erwähnt. Vertreter dieser Adelsfamilie sind bis 1287 urkundlich auf dem Herrenhof im Ort nachweisbar. Bereits 1204 wird eine Kapelle, der Vorgänger der St. Martinkirche, und eine Mühle im Ort erwähnt.
Von 1630 bis 1865 war das Gut Cattenstedt im Besitz der Familie von Kropf, die 1717 den noch heute vorhandenen Barockbau veranlassten.
Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Cattenstedt zusammen mit den Gemeinden Heimburg, Hüttenrode, Wienrode und Timmenrode sowie der Stadt Derenburg in die Stadt Blankenburg (Harz) eingemeindet.[1]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Gold über blauem Wellenschildfuß drei blaue Eichenblätter, das mittlere größer und die beiden äußeren zum Schildrand hin schräg gestellt.“
Die Farben des Ortsteils sind Blau-Gelb.
Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.
[Bearbeiten] Flagge
Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Auf dem Ortsfriedhof befinden sich die Gräber von sieben KZ-Häftlingen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Offizielle Ortsteile: Börnecke | Cattenstedt | Derenburg | Heimburg | Hüttenrode | Timmenrode | Wienrode
Inoffizielle Stadtteile: Blankenburg | Gehren | Helsungen | Michaelstein | Oesig | Regenstein