Cattenstedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Cattenstedt
Wappen von Cattenstedt
Koordinaten: 51° 47′ N, 10° 58′ O51.77583333333310.966944444444242Koordinaten: 51° 46′ 33″ N, 10° 58′ 1″ O
Höhe: 242 m ü. NN
Fläche: 8,01 km²
Einwohner: 711 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 38889
Vorwahl: 03944

Cattenstedt ist ein Ortsteil der Stadt Blankenburg (Harz) im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografische Lage

Cattenstedt liegt im Nordharz südöstlich der Stadt Blankenburg (Harz), an der Bundesstraße 81, die südlich weiter in Richtung Hasselfelde führt. Nordöstlich des Ortes erstreckt sich das Naturschutzgebiet und Ausflugsziel Teufelsmauer. Durch Cattenstedt fließt der Jordanbach.

[Bearbeiten] Geschichte

Cattenstedt wurde erstmals 1199 als Sitz von Burcadus de Cattenstede erwähnt. Vertreter dieser Adelsfamilie sind bis 1287 urkundlich auf dem Herrenhof im Ort nachweisbar. Bereits 1204 wird eine Kapelle, der Vorgänger der St. Martinkirche, und eine Mühle im Ort erwähnt.

Von 1630 bis 1865 war das Gut Cattenstedt im Besitz der Familie von Kropf, die 1717 den noch heute vorhandenen Barockbau veranlassten.

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Cattenstedt zusammen mit den Gemeinden Heimburg, Hüttenrode, Wienrode und Timmenrode sowie der Stadt Derenburg in die Stadt Blankenburg (Harz) eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Gold über blauem Wellenschildfuß drei blaue Eichenblätter, das mittlere größer und die beiden äußeren zum Schildrand hin schräg gestellt.“

Die Farben des Ortsteils sind Blau-Gelb.

Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Auf dem Ortsfriedhof befinden sich die Gräber von sieben KZ-Häftlingen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen