Blankenburg (Harz)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Harz | |
| Höhe: | 288 m ü. NN | |
| Fläche: | 148,91 km² | |
| Einwohner: |
21.654 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 145 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 06502 (Timmenrode), 38889 (Blankenburg (Harz), Cattenstedt, Heimburg, Hüttenrode, Wienrode), 38895 (Derenburg) |
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| Vorwahlen: | 03944, 03947, 039453 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HZ, HBS, QLB, WR | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 85 055 | |
| LOCODE: | DE BKG | |
| NUTS: | DEE09 | |
| Stadtgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Harzstraße 3 38889 Blankenburg (Harz) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hanns-Michael Noll (CDU) | |
| Lage der Stadt Blankenburg (Harz) im Landkreis Harz | ||
Blankenburg (Harz) ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Stadt Blankenburg (Harz) liegt dicht am Nordrand des Harzes in etwa 234 m Höhe. Blankenburg (Harz) befindet sich westlich von Quedlinburg, südlich von Halberstadt und östlich von Wernigerode. Der Goldbach fließt durch den nordwestlich des Stadtzentrums gelegenen Stadtteil Oesig.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Das Stadtgebiet umfasst die folgenden Ortsteile:
Des Weiteren gibt es folgende inoffiziellen Bezeichnungen für Stadtteile:
- Gehren
- Helsungen
- Michaelstein
- Oesig
- Regenstein
- Sonnenbreite
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
| Nordharz | Halberstadt | |
| Wernigerode | Quedlinburg | |
| Oberharz am Brocken | Thale |
Geschichte [Bearbeiten]
Erste Siedlungsspuren finden sich bereits aus der Altsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung Blankenburgs geht auf das Jahr 1123 zurück. Der Sachsenherzog Lothar von Supplinburg setzte Poppo, einen Neffen des Bischofs Reinhard von Halberstadt, als Grafen auf die Burg, die auf einem blanken Kalkfelsen an der Stelle des jetzigen Schlosses stand. Davon leitet sich auch der Name der Stadt ab.
Graf Poppo I. von Blankenburg entstammte sehr wahrscheinlich dem fränkischen Adelsgeschlecht der Reginbodonen. Seinen Nachkommen unterstand auch die nahe Burg Regenstein. Diese war, wie die auch „Hartingau“ genannte Grafschaft Blankenburg, ein Lehen des Bistums Halberstadt.
1180/82 ließ Friedrich Barbarossa Blankenburg verwüsten, weil es sich der „Alleintreue“ zum Welfen Heinrich dem Löwen verschworen hatte. Eine nochmalige starke Zerstörung Blankenburgs fand 1386 statt.
Nach dem Tode des letzten Grafen von Regenstein, Johann Ernst, fiel die Grafschaft 1599 als „erledigtes Lehen“ an die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg zurück. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Blankenburg von Wallenstein hart bedrängt und 1625 besetzt. Neun im Rathaus eingemauerte Kanonenkugeln erinnern an diese für Blankenburg schwere Zeit.
Die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg machten den Ort im 17. Jahrhundert zu einer Nebenresidenz, die ihre Blütezeit unter Herzog Ludwig Rudolf (1690–1731), dem zweiten Sohn Anton Ulrichs von Wolfenbüttel, hatte. Rudolf erhielt Blankenburg 1707 als Paragium. Gleichzeitig wurde die Grafschaft Blankenburg zu einem Reichsfürstentum erhoben und bis 1731 selbständig regiert, dann aber, weil Ludwig Rudolf Herzog wurde, wieder mit Braunschweig vereint, bei dem es danach blieb. Aus jener Zeit stammt jetzige „Kleine Schloss“ mit dem als Terrassengarten angelegten barocken Lustgarten. Von 1807 bis 1813 gehörte Blankenburg zum Königreich Westphalen.
Im Siebenjährigen Krieg gewährte die völlige Neutralität der Stadt dem braunschweigischen Hofe eine sichere Zuflucht. In Blankenburg wohnte auch Ludwig XVIII. nach seiner Flucht aus Dillingen unter dem Namen „Graf von Lille“ vom 24. August 1796 bis zum 10. Februar 1798.
Bereits zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden Nazigegner verfolgt und ermordet. Bei einer berüchtigten Aktion des Braunschweiger SS-Führers Jeckeln wurden im September 1933 140 Kommunisten und Sozialdemokraten in der Gastwirtschaft Zur Erholung zusammengetrieben. Hier und im Blankenburger Hof wurden sie schwer misshandelt, so dass an den Folgen einige starben. Während des Zweiten Weltkrieges wurde in den Klosterwerken (Harzer Werke) Dr. Dasch das Außenlager Blankenburg-Oesig des KZ Buchenwald eingerichtet und kurz darauf dem KZ Mittelbau-Dora unterstellt, in dem rund 500 Häftlinge in den Klosterwerken und den Oda-Werken Zwangsarbeit verrichten mussten. Außerdem bestand ein von der Gestapo betriebenes Arbeitslager für „Halbjuden“, die zur Schwerstarbeit gezwungen wurden. Ein weiteres Lager wurde im Februar 1945 mit Häftlingen des Auschwitzer Außenlagers Fürstengrube belegt und als Außenlager Blankenburg-Regenstein geführt.
Von 1815 bis 1945 war Blankenburg die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bei der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen 1945 wurde der Landkreis Blankenburg zwar nach der Potsdamer Konferenz und dem Londoner Protokoll der britischen Zone zugeordnet, da der größere Ostteil des Kreises aber nur durch eine Straße und eine Schmalspurbahn mit dem Rest der britischen Zone verbunden war, wurde die Grenzziehung korrigiert und Blankenburg der sowjetischen Zone zugesprochen. Der größte Teil des Kreises gehörte somit später zur DDR und danach zum Land Sachsen-Anhalt. Der Hauptteil des ehemaligen Landes Braunschweig kam zur britischen Zone und damit zu Niedersachsen.
Die Stollen der Anlage Blankenburg-Regenstein wurden seit 1974 von der NVA der DDR als großes und atombombensicheres Munitionsdepot genutzt und ausgebaut. 1992 bezog die Bundeswehr das 8 km lange Stollensystem und legte dort „die größte unterirdische Apotheke der Welt“ an: für Routine-Aufgaben der Bundeswehr, aber auch für Katastrophenhilfe in aller Welt und für den militärischen „Ernstfall“.[2]
Zur Darstellung der Entwicklung des Postwesens siehe: Postgeschichte von Blankenburg und Postroute Braunschweig-Blankenburg.
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Blankenburg vom Eichenberg westlich der Stadt aus gesehen
Jüdisches Leben in Blankenburg (Harz) [Bearbeiten]
Am Ende des 12. Jahrhunderts verpfändete die Äbtissin von Quedlinburg abteiliche Güter an Blankenburger Juden. Diese scheinen zu der Zeit sowohl in Blankenburg, wie auch in Quedlinburg gewohnt zu haben.[3] Ob in Blankenburg im Mittelalter eine Synagoge existierte, ist offen.
In der Neuzeit existierte in Blankenburg jedoch keine Synagoge mehr. Samstags trafen sich mehrere jüdische Familien bei Chrons zum Sabbat, unter anderem die Familie des Kaufmanns Alexander Meyer, Moritz Westfeld und Conrad Hesse sowie Anna Ewh und Lydia Rhynarsewsky. Bereits im Gefolge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wurden Juden aus Blankenburg in verschiedene Lager deportiert. Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 waren noch zwölf jüdische Bürger registriert, darunter fünf Männer.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 2010 wurden die ehemals selbständigen Orte Cattenstedt, Derenburg, Heimburg, Hüttenrode, Timmenrode und Wienrode eingemeindet.[4]
Politik [Bearbeiten]
Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.
Stadtrat [Bearbeiten]
Der Stadtrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 11. April 2010 wie folgt zusammen:
- CDU: 10 Sitze
- LINKE: 5 Sitze
- Wählergruppe Pro Blankenburg: 3 Sitze
- SPD: 3 Sitze
- FDP: 2 Sitze
- Wählergemeinschaft für umweltfreundliche Landwirtschaft Derenburg WUL: 2 Sitze
- Wählergemeinschaft Timmenrode WGT: 2 Sitze
- Bürgeraktiv Wienrode BAW: 2 Sitze
- Interessengemeinschaft Pro Heimburg IGPH: 1 Sitz
- Gemeinsam für Kinder und Jugendliche /IG Kultur Derenburg GfKJ/IG-K: 1 Sitz
- Freiwillige Feuerwehr Derenburg: 1 Sitz
- Freie Wählergemeinschaft Harz FWH: 1 Sitz
- Einzelbewerber Frank Schade: 1 Sitz
- Wählergemeinschaft Cattenstedt WGC: 1 Sitz
- GRÜNE: 1 Sitz
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
- Georgsmarienhütte, Niedersachsen (Städtefreundschaft)
- Herdecke, Nordrhein-Westfalen
- Meerbusch, Nordrhein-Westfalen
- Wolfenbüttel, Niedersachsen (Städtefreundschaft)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Schwarz einen silbernen, auf einem gemauerten Sockel stehenden Turm mit in der Mitte ummauerter halbrunder, roter Toröffnung, oben von fünf Zinnen bekränzt; rechts begleitet von einem Schild in Silber mit nach links gewandter, vierendiger roter Hirschstange, links begleitet von einem silbernen Topfhelm mit zwei aufgesetzten, nach außen gewandten roten vierendigen Hirschstangen als Helmzier.“
Neben dem Turm als Sinnbild der Befestigung stehen Wappenschild und Helmzier der Grafen von Regenstein.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wichtigster Wirtschaftsfaktor von Blankenburg (Harz) sind der Tourismus sowie Einrichtungen des Kur- und Gesundheitswesens. Daneben gibt es noch mehrere kleinere mittelständische Unternehmen und Gewerbetreibende. Das größte Industrieunternehmen der Stadt ist die FEW Fahrzeug- und Entwicklungswerk Blankenburg GmbH mit ca.160 Mitarbeitern, die auf das Jahr 1873 zurückgeht. Danach folgen die Harzer Werke Motorentechnik GmbH mit etwa 60 Beschäftigten, die aus einer 1870 gegründet Grauguss-Gießerei hervorgegangen ist.
Verkehr [Bearbeiten]
Der Bahnhof Blankenburg (Harz) ist ein Kopfbahnhof und weist für den Güterverkehr eine Umgehungskurve auf. Es gibt Verbindungen nach Elbingerode (Rübelandbahn) (nur Güterverkehr) und nach Halberstadt. Auf der Strecke nach Halberstadt verkehrt seit dem 15. Dezember 2005 der Harz-Elbe-Express. Im 20. Jahrhundert existierte noch eine Bahnstrecke nach Thale und Quedlinburg.
Blankenburg (Harz) befindet sich direkt an der B 6n, einer neugebauten autobahnähnlichen Straße, und ist mit zwei Anschlussstellen (Blankenburg Ost, Blankenburg Zentrum) an diese angebunden. Des Weiteren verlaufen die B 27 in Richtung Südwesten und die B 81 in Nord-Süd-Richtung durch Blankenburg (Harz).
Zur Entwicklung des Postwesens in Blankenburg (Harz) siehe: Postroute Braunschweig-Blankenburg.
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
- Grundschulen: Grundschule Am Regenstein, Martin-Luther-Schule
- Gymnasium: Gymnasium Am Thie
- Musikschule Schicker
- Sekundarschulen: August-Bebel-Schule, Heinrich-Heine-Schule (seit 2011 zusammengelegt. Nur noch August-Bebel-Schule mit zwei Standorten)
Freizeit- und Sportanlagen [Bearbeiten]
- Freibad Am Thie
- Sportforum
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Bemerkenswert sind auch die historischen Gärten (Barockgarten, Schlosspark, Fasanengarten, Tiergarten)
- Das Kleine Schloss mit den dahinter liegenden barocken Gärten, die zum Netzwerk Gartenträume Sachsen-Anhalt gehören
- Reste der Luisenburg
- Das Rathaus stammt aus der Renaissancezeit (im Kern älter, später umgebaut)
- Am Rande der Stadt liegt die ehemalige „Raubritterburg“ Regenstein. Unterhalb des Regensteins befindet sich eine germanische Kultstätte (Thingplatz) und unweit davon die Regensteinmühle.
- Sandhöhlen im Heers
- Südlich über der Stadt auf der Erhebung Blankenstein (334 m) liegt das Schloss Blankenburg
- Die Teufelsmauer ist eine bizarre Sandstein-Formation und geologisches Naturdenkmal
- Die Stadt Blankenburg (Harz) verfügt über sehenswerte Villen aus der Wende zum 20. Jahrhundert
- Ziegenkopf
Kirchen [Bearbeiten]
- Die evangelisch-lutherische Lutherkirche, im Georgenhof an der Herzogstraße gelegen, wurde im 19. Jahrhundert neugotisch gestaltet. Ursprünglich wurde das Gotteshaus Heiliggeistkapelle genannt, heute ist es nach Martin Luther benannt.
- Die katholische Kirche St. Josef, benannt nach Josef von Nazaret, befindet sich an der Helsunger Straße. Sie wurde im Baustil der Neoromanik errichtet und 1882 eingeweiht. Ihre gleichnamige Pfarrei gehört zum Dekanat Halberstadt, zu ihr gehörte auch die inzwischen profanierte Kapelle in Hasselfelde.
- Zum Kloster Michaelstein, ein ehemaliges Zisterzienserkloster, gehört die barocke Klosterkirche. Sie wurde 1720 eingeweiht, wird aber seit 2000 nur noch bei besonderen Anlässen für Gottesdienste genutzt.
- Oberhalb des Rathauses steht die mittelalterliche Pfarrkirche St. Bartholomäus, auch Bergkirche genannt. Im Turm und im Chor der Kirche stecken spätromanische Mauerteile aus der Zeit um 1200. Die Stifterfiguren im Chor, wohl um 1300, gehören zu der weiteren Nachfolge der Naumburger Stifterfiguren. Heute gehört die Kirche zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Blankenburg.
- Eine Neuapostolische Kirche befindet sich an der Westerhäuser Straße, sie wurde 2007 nach einem Umbau wieder eröffnet.
Theater [Bearbeiten]
Im Großen Schloss gibt es einen Theatersaal, der wieder restauriert ist.
Museen [Bearbeiten]
- In Deutschland einzigartig ist das Herbergsmuseum. Es beherbergt eine weiterführende Materialsammlung, sowie eine Bibliothek des Handwerks. In Zusammenarbeit mit der Zunft der rechtschaffenen fremden Gesellen, dem Rolandschacht, dem Fremden Freiheitsschacht, der Gesellschaft der Freien Vogtländer Deutschlands, dem Schacht Axt und Kelle sowie dem Freien Begegnungsschacht gibt es Auskünfte über die zünftige Walz der Gegenwart.
- Das Museum der Stadt Blankenburg (Harz) befindet sich im Kleinen Schloss, dem ehemaligen herzoglichen Lustschloss
- Darüber hinaus gibt es das Kloster Michaelstein mit Kräutergarten und Instrumentenmuseum.
Musik [Bearbeiten]
Das Musikleben der Stadt wird u.a. durch die Rock-Pop-Band Markenzeichen, den Gospelchor des Gymnasiums Am Thie sowie das Vokalensemble Spinnesänger geprägt. Als überregional erfolgreiche Musiker sind u.a. die Band SUNBEAT, Ska-T und die Sängerin Toni Kater zu nennen.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Burgruine Regenstein
- Großes Schloss
- Kleines Schloss
- Rathaus
- Wilhelm-Raabe-Warte westlich von Blankenburg (Harz) auf dem Eichenberg
Geschichtsdenkmale [Bearbeiten]
- Ehrenhain für KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten am eingeebneten Alten Friedhof am Lühner-Tor-Platz
- Gedenkstein zur Erinnerung an die KZ-Häftlinge des KZ-Außenlagers Blankenburg-Oesig nahe der ehemaligen Diesterweg-Schule im Gebiet Oesig
- Gedenktafel in der Mauerstraße 14 an die Verurteilung von 63 Antifaschisten im September 1933
- Herzog Wilhelm von Mecklenburg-Standbild
Film [Bearbeiten]
Blankenburg ist Nebendrehort für die in Quedlinburg spielende ARD-Fernsehserie Alles Klara, hier dient die Alte Post in Blankenburg als Polizeidirektion. Drehzeit der ersten Staffel war der 26. Juli bis 22. Dezember 2011.[7] Die nächsten acht Folgen werden seit dem 5.November 2012 gedreht.[8]
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Blankenburger Karneval (im Sportforum)
- Wikingerfest (Ostern)
- Ritterturnier (im Juli)
- Altstadtfest (im August)
- Michaelsteiner Klosterfest (Anfang August)
- Sternthaler Weihnachtsmarkt
- Historische Wochenenden (Eisenbahnen und Märkte; Barocke Schlossgärten und Parks)
- Michaelsteiner Klosterkonzerte (ganzjährig)
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Otto von Bismarck (1815–1898), erster Deutscher Reichskanzler
- Tatjana Hüfner (* 1983), Rennrodlerin
- Manuela Lutze (* 1974), Ruderin[9]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Julius von den Brinken (1789–1846), Forstmann
- Joachim Albrecht Eggeling (1884–1945), NSDAP-Gauleiter und Oberpräsident
- Julius Elster (1854–1920), Physiker
- Susi Erdmann (* 1968), Bobfahrerin
- Hermann von Frankenberg (1865–1931), Verwaltungsjurist und Hauptvorsitzender des Harzklubs
- Claire von Glümer (1825–1906), Schriftstellerin und Übersetzerin
- Friederike von Hannover (1917–1981), Ehefrau des griechischen Königs Paul
- Robert Hartmann (1832–1893), Naturforscher und Völkerkundler
- Walther von Hollander (1892–1973), Schriftsteller
- Toni Kater (* 1977), Musikerin
- Robert Koldewey (1855–1925), Archäologe
- Daniel Kulla (* 1977), Schriftsteller, Übersetzer und Lektor
- Polykarp Kusch (1911–1993), Physiknobelpreisträger
- Adolf Ledebur (1837–1906), Metallurge, Entdecker des Ledeburits
- Manuela Lutze (* 1974), Rudersportlerin, zweifache Olympiasiegerin im Doppelvierer
- Adolf Ernst Theodor Müller (1833–1877), Jurist und Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes
- Joseph von Radowitz (1797–1853), General und Politiker
- Kurt Ranke (1908–1985), Volkskundler, Germanist, Altertums- und Erzählforscher
- Wilhelm von Schleinitz (1794–1856), langjähriger Minister des Herzogtums Braunschweig
- Oswald Spengler (1880–1936), Philosoph
- Adolph von Steinwehr (1822–1877), Geograph, Kartograph, Brigadegeneral im amerik. Bürgerkrieg (Schlacht bei Gettysburg)
- Wilhelm Wehrenpfennig (1829–1900), liberaler Reichstags- und Landtagsabgeordneter
- August Winnig (1878–1956), Gewerkschafter, Schriftsteller, Oberpräsident in Ostpreußen
Personen, die vor Ort gewirkt haben [Bearbeiten]
- Eugen Emil Richard von Albedyll (1842–1916), Mitglied der literarischen Gesellschaft
- Heinz A. Behrens, Historiker und früherer Bürgermeister (SPD)
- Susi-Lisa Erdmann (* 1968), Rennrodlerin, Bobpilotin
- Hans Geitel (1855–1923), Physiker
- Ernst Hampe (1795–1880), Botaniker und Apotheker
- Paul Höfer (1845–1914), Archäologe, Pädagoge und Historiker
- Tatjana Hüfner (* 1983), Rennrodlerin
- Adolf Just (1859–1936), Naturheilkundler
- Hermann von Kotze (1851–1925), preußischer Generalleutnant
- Elisabeth Gnauck-Kühne (1850–1917), Frauenrechtlerin
- Johann Georg von Langen (1699–1776), Forst- und Oberjägermeister des Herzogs
- Karl von Müller (1873–1923), Kommandant der SMS Emden; lebte in Blankenburg und ist hier begraben
- Johann Elias Olfermann (1776–1822), Generalmajor
- Hermann Mertz von Quirnheim (1866–1947), bayerischer Generalmajor und Präsident des Reichsarchivs
- Albert Schneider (1838–1910), bedeutender Ingenieur
- Bernd Wolff (* 1939), Pädagoge und Schriftsteller
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2011 (PDF; 168 KiB) (Hilfe dazu)
- ↑ Sven Voss in der mdr-Sendung Echt, 9. März 2010
- ↑ Vgl. Eberhard Brecht, Manfred Kummer: Juden in Quedlinburg. Halberstadt 1996, S. 7.
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
- ↑ www.blankenburg.de/index.php?menuid=236
- ↑ www.blankenburg.de/index.php?menuid=211
- ↑ http://www.crew-united.com/?mov=142737
- ↑ http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/heiter-bis-toedlich-alles-klara/sendung/index.html
- ↑ Blankenburger Amtsblatt, 29. September 2007, S. 5
Literatur [Bearbeiten]
- Gustav Adolph Leibrock: Chronik der Stadt und des Fürstentums Blankenburg. – Blankenburg, 1864
- Bernhard Kiekenap: Spuren des Löwen - Geschichte und Tradition in Braunschweig und Blankenburg. – Braunschweig: Appelhans Verlag, 2002
- Johann Christoph Stübner: Merkwürdigkeiten des Harzes überhaupt und des Fürstenthums Blankenburg insbesondere. Band 1, Halberstadt 1791 (Volltext)
- Johann Georg Leuckfeld: Genealogische und historische Beschreibung derer vormahls gelebten Grafen von Blanckenburg am Hartz-Walde. Frankfurt und Leipzig 1708 (Volltext)
Weblinks [Bearbeiten]
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