Wienrode

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Wienrode
Wappen von Wienrode
Koordinaten: 51° 46′ N, 10° 58′ O51.76666666666710.973333333333233Koordinaten: 51° 46′ 0″ N, 10° 58′ 24″ O
Höhe: 233 m ü. NN
Fläche: 13,89 km²
Einwohner: 911 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 38889
Vorwahl: 03944

Wienrode ist ein Ortsteil der Stadt Blankenburg (Harz) im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografische Lage

Wienrode liegt im Nordharz, etwa 4 km südöstlich der Stadt Blankenburg (Harz), an der Landstraße nach Treseburg, die von der Bundesstraße 81 abzweigt. Ferner bestehen Straßenverbindungen nach Cattenstedt und Timmenrode.

Nördlich des Ortes erstreckt sich das Naturschutzgebiet und Ausflugsziel Teufelsmauer und südlich liegen das Bodetal und die Rosstrappe.

[Bearbeiten] Geschichte

Nach Aussage der Chronik auf der offiziellen Website der Gemeinde soll Wienrode 1139 erwähnt worden sein, als das Stift St. Johann in Halberstadt ein Stück Wald in der Nähe des Ortes erhielt. Die entsprechende Urkunde bezieht sich in Wirklichkeit aber auf die Wüstung Wigenrode westlich von Stötterlingenburg. Die eigentliche Ersterwähnung von Wienrode ist noch unerforscht. Bei Wienrode gab es einen Abbau von Braunkohle.

1952 gelangte der Ort an den Kreis Wernigerode des DDR-Bezirks Magdeburg.

Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Wienrode zusammen mit den Gemeinden Heimburg, Hüttenrode, Cattenstedt und Timmenrode sowie der Stadt Derenburg in die Stadt Blankenburg (Harz) eingemeindet.[1]

[Bearbeiten] Wappen und Flagge

Blasonierung: „Schräggeteilt von Silber über Rot, oben ein schrägrechter grüner Zweig mit drei grünen Blättern und zwei hängenden roten Kirschen, unten eine schrägrechte, nach links gebogene vierendige silberne Geweihstange.“

Im Jahr 1997 beauftragte der Gemeinderat von Wienrode den Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch mit der Erarbeitung eines Insigniums. Wienrode führte bis dahin kein offiziell genehmigtes Wappen, verwendet jedoch ein solches und führte es im Dienstsiegel. Dieses Wappen war jedoch weder korrekt dargestellt noch staatlich genehmigt. Es war darum Beschluss vom 20. März 1997 der Gemeinde, die bisher verwendete Symbolik einer Kirsche in das neu zu gestaltende Wappenbild aufzunehmen. Mit diesem Symbol verbindet sich der über Generationen betriebene Kirschanbau in und um Wienrode. Ebenfalls wurde beschlossen, im schräggeteilten Schild eine Hirschstange in Bezug zu den Grafen von Regenstein und Blankenburg zu führen.

Die Flagge der ehemaligen Gemeinde Wienrode ist eine weiß-rote Streifenflagge (1:1) mit aufgelegtem Wappen der Gemeinde.

[Bearbeiten] Verkehr

Es bestehen Busverbindungen in die umliegenden Orte in Richtung Thale, Blankenburg, Wernigerode, Altenbrak, Treseburg und Benneckenstein. Des Weiteren besteht von Blankenburg aus eine Verbindung zur Deutschen Bahn in Richtung Halberstadt über die Bahnstrecke Halberstadt–Blankenburg.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

[Bearbeiten] Weblinks

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