Club Penguin

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Club Penguin
Club Penguin logo.png
Studio Club Penguin Entertainment (früher New Horizon Interactive)
Publisher Disney
Erstveröffent-
lichung
24. Oktober 2005
Plattform Online
Genre Massive Multiplayer Online Game
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Maus, Tastatur

Club Penguin ist ein Browserspiel (MMORPG) für Kinder in einem Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren[1] mit comicartigen Landschaften und Figuren. Jeder Spieler erstellt einen Avatar in Form eines Pinguins. In den schneebedeckten Landschaften kann der Benutzer mit seiner Figur herumwandern, chatten und Minigames spielen. Der Zugang ist gratis. Mit einem Bezahl-Account erhält der Benutzer aber zusätzliche Rechte, wie die Möglichkeit virtuelle Kleidung, Möbel und Haustiere mit virtuellem Geld zu erwerben. Der Abschluss einer solchen Club Penguin-Mitgliedschaft ist sowohl online als auch mit Hilfe von sogenannten Giftcards (Mitgliedskarten) möglich. Diese sind im Handel bei GameStop erhältlich und gelten für einen oder sechs Monate.

Club Penguin wurde nach einer Testphase am 24. Oktober 2005 offiziell eröffnet.[2] Das Online-Spiel wurde von The Walt Disney Company im August 2007 für 350 Millionen Dollar von New Horizon Interactive gekauft. Zum Kaufzeitpunkt hatte Club Penguin mehr als 700.000 bezahlende Mitgliedern, die monatlich 5,95 Dollar bezahlten.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

  • 2003: Club Penguin wurde von Lance Priebe und Lane Merrifield von New Horizon Productions in Kelowna, British Columbia ins Leben gerufen.[4]
  • 2005: Nach einer Entwicklungs- und Testphase wurde am 24. Oktober der Club offiziell eröffnet.
  • 2007: Nach einer schnellen Wachstumsphase kaufte The Walt Disney Company den Penguin Club für 350 Millionen Dollar. Der Club hatte zu diesem Zeitpunkt 700.000 bezahlende Kunden.
  • 2008: Am 11. März 2008 wurde der Testbetrieb für das Club Penguin Improvement Project (CPIP) gestartet[5] und am 14. April 2008 abgeschlossen.[6]
  • 2011: Am 16. November 2011 wurde die deutsche Version von Club Penguin veröffentlicht. Produkte, die man in Läden kaufen kann, werden aber erst später eingeführt.[7]
  • 2012: Seit dem 8. März erweitern die auf dem Online-Abenteuer-Spielplatz basierenden Spiele Club Penguin – Elite Penguin Force für Nintendo DS™, Club Penguin Game Day! für die Wii™ sowie die App Puffle-Launch das Spielangebot von Club Penguin.
  • 2013: Club Penguin Für Ipad

Beschreibung[Bearbeiten]

Jeder Spieler bekommt ein Iglu für seine Figur als Heim. Die Spieler mit einem Bezahl-Account, „Members“ (auf Deutsch „Mitglied“) genannt, dürfen ihr Iglu für andere Pinguine zugänglich machen. Sie können für ihr Heim Möbel kaufen und so ihr Iglu verändern. Members haben zusätzlich die Möglichkeit Kleider aus einem Katalog und Haustiere, sogenannte Puffles, zu kaufen und können sich bis zu sechzehn verschiedenfarbige solcher Haustiere zulegen. Die Spieler mit einem gewöhnlichen Account können sich maximal zwei Puffles zulegen und die Auswahl der Farben ist auf zwei beschränkt. Die Haustiere führen aber ein Eigenleben. Werden sie nicht gepflegt, dann laufen sie den Besitzern davon.

Es gibt diverse öffentliche Landschaften und Räume: The Town (die Stadt), The Plaza, The Cove, Forest (der Wald), The Snow Forts, The Dock, The Beach (der Strand), Ski Village (Ski-Dorf), Mountain (Berg), The Dojo, Mine (die Mine), Iceberg, HQ (seit 2010, nachdem der Hauptfeind der PSA und EPF Herbert (ein Eisbär) die PSA-Penguin Secret Agency (Deutsch PGD-Pinguin Geheimdienst) zerstörte, gibt es nur noch Elite Penguin Force HQ) , Rockhopper's ship, Lighthouse (Leuchtturm), The Party Room. Diese besitzen wieder diverse Räume mit Minispielen, Chatmöglichkeiten und ähnliches.

Zusätzliche Features sind eingebaute Emoticons, damit die Spieler ihre Gefühle kommunizieren können. Eingebaute Items, wie zum Beispiel Kleider, Möbel, Sportgegenstände etc., die mit virtuellem Geld erworben werden können. Virtuelle Haustiere genannt Puffles, die in verschiedenen Farben vorkommen und je nach Farbe einen anderen Charakter haben.

Die Club Penguin Times ist eine kostenlose virtuelle Wochenzeitung. Sie wird den Spielern donnerstags geliefert. Sie enthält Neuigkeiten aus dem Spiel und bietet Unterhaltsames wie zum Beispiel Spiele, Comics, Umfragen und einen Kalender. Als Besonderheit hat die Zeitung eine Rubrik der Tante „Arktis“ für die allgemeine Beratung und für Fragen über den Club Penguin. Die Zeitung kürt monatlich den „Penguin des Monats“. Innerhalb des Spieles befindet sich im Heizraum des Night Club ein Archiv der Club-Penguin-Times-Ausgaben der letzten sechs Wochen.

Club Penguin für Wii, DS und als App (Disney Interactive Studios)[Bearbeiten]

Mit zwei neuen Videospielen und einer App können Spieler seit März 2012 die Welt von Club Penguin auch auf Konsole, Handheld, Handy und Tablet PC erleben.

In Club Penguin Game Day! (Nintendo Wii™) bieten eine Reihe neuer Minigames Spielspaß und Herausforderung für die ganze Familie. Mit einem selbst erstellten Pinguin kann der Spieler – alleine oder in Teams – an zahlreichen Events teilnehmen, um die Club Penguin-Insel Stück für Stück zu erobern.

Als Agent geht der Spieler in Club Penguin – Elite Penguin Force (Nintendo DS™) auf geheime Mission und muss verschiedenste Rätsel lösen, um den mysteriösen Vorgängen auf der Club Penguin-Insel auf den Grund zu gehen. Dabei stehen ihm brandneue Gadgets, Accessoires, Schauplätze und Fahrzeuge sowie verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung, um mit Freunden zu kommunizieren.

2010 wurde die Fortsetzung des DS spiels (Club Penguin Elite Penguin Force Herbert's Revenge) freigegeben.

In der App Puffle-Launch lassen Spieler ihre Puffles – die Haustiere aus Club Penguin – durch die Luft fliegen. Ziel ist es, möglichst viele Puffle-Snacks einzusammeln, um so neue Levels freizuschalten.

Für alle drei Games gilt: Münzen, die im Spiel verdient werden, können auf die virtuelle Welt übertragen werden.

Sicherheit-Fakten[Bearbeiten]

In Club Penguin lernen Kinder spielerisch den eigenverantwortlichen Umgang mit Computer und Internet. Die Sicherheit der Spieler wird dabei durch mehrere Faktoren gewährleistet:

Moderatoren[Bearbeiten]

Die Moderatoren von Club Penguin passen sieben Tage die Woche auf, was in der Online-Spielwelt vor sich geht, reagieren sofort auf jegliche Form von Fehlverhalten – notfalls mit einem Ausschluss (Bann) – und unterstützen die Kinder.

Chat[Bearbeiten]

Über ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem wird dafür gesorgt, dass es bei Unterhaltungen zu keinerlei Beleidigungen oder Austausch persönlicher Information kommt. Dafür stehen zwei verschiedene Chat-Varianten zur Verfügung:

  • Im ultimativen Sicherheits-Chat wird die Korrespondenz auf ein zuvor von den Eltern autorisiertes Menü von Begrüßungen, Fragen, Aussagen, aber auch Emotionen, Aktionen und Grußkarten begrenzt.
  • Der Standard-Sicherheits-Chat erlaubt den Spielern, eigene Nachrichten zu formulieren. Diese werden jedoch gefiltert, von einer Gruppe ausgebildeter Mitarbeiter geprüft und nur bestimmte Wörter zugelassen. Der Austausch vertraulicher Informationen, wie etwa Telefonnummern, wird dadurch verhindert.

Spieler[Bearbeiten]

Alle Spieler werden durchgehend ermutigt, den vorgegebenen Regeln zu folgen. Außerdem können die Kinder selbst aktiv werden und sich als elite-Agenten bewerben, bei einer Art Spion organisation in Club penguin.

Aktion „Coins For Change“[Bearbeiten]

Bei der seit 2007 jährlich im Dezember stattfinden Aktion „Coins for Change“ können Spieler ihre gesammelten virtuellen Münzen „spenden“, um in der realen Welt Gutes zu tun – etwa in Form medizinischer Hilfe, dem Bau sicherer Orte oder dem Schutz der Erde. Dies soll die Kinder dazu inspirieren und ermutigen, das Leben von Familien in aller Welt positiv zu verändern. Durch die bisherigen Aktionen konnte bereits Menschen in über 40 Ländern geholfen werden, beispielsweise durch die Finanzierung von Schulen, Büchereien, Gesundheitszentren oder Programme zur Versorgung mit sauberem Wasser.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Newsletter, Kudos continue as Club Penguin marks one-year anniversary, 11. Dezember 2006
  2. Beitrag im Club Penguin Developer Blog (24. Oktober 2005). Club Penguin — It's Launched! (Version vom 29. März 2009 im Internet Archive), abgerufen 19. Januar 2009
  3. PCWelt, Kinder-Website: Disney kauft "Club Penguin" für 350 Millionen Dollar, vom 2. August 2007
  4. McKenna, Barrie Children and penguins turn trio into kingpins, The Globe and Mail, 13. November 2006 (Version vom 20. Februar 2009 im Internet Archive)
  5. BillyBob, Welcome!!, 10. März 2008 (Version vom 21. April 2008 im Internet Archive)
  6. BillyBob, Server Test Success, 4. April 2008 (Version vom 6. Januar 2009 im Internet Archive)
  7. Spielzeug international, Disneys Club Penguin sagt „Willkommen“ zu deutschen Spielern, 16. November 2011

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