Comporta
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| Comporta | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Region: | Alentejo |
| Unterregion: | Alentejo Litoral |
| Distrikt: | Setúbal |
| Kreis: | Alcácer do Sal |
| Fläche: | 112,12 km² |
| Einwohner: | 1.348 (Stand: 2001) |
Comporta ist eine portugiesische Gemeinde (Freguesia) die zum Kreis Alcácer do Sal gehört, mit einer Fläche von 112,12 km² und 1.348 Einwohnern (2001). Dies ergibt eine Einwohnerdichte von 12 Einwohnern/km².
Der Ort liegt direkt an einem Nebenarm des Sado und verfügt über einen 2 Kilometer entfernt liegenden Atlantikstrand. Die Bevölkerung von Comporta lebt von Tourismus, der sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat, und der Landwirtschaft. In der Gegend wird extensiver Reisanbau in den Feuchtgebieten des Sado betrieben. Es gibt auch einige Salinen zur Meersalzgewinnung.
[Bearbeiten] Naturgebiete
Comporta grenzt einerseits an die Halbinsel Tróia und andererseits an den Naturpark des Sado, die Reserva Natural do Estuário do Sado, ein Gebiet von 23.160 Hektar von Feuchtgebieten im Flussdelta. Hier wird traditionell Reisanbau, Fischerei und Salzgewinnung betrieben. Bekannt wurde das Naturreservat durch das Vorkommen von Süßwasserdelfinen, welche im Sadodelta leben. Neben großen Mengen an Störchen, die die Ufer des Naturreservats und die Reisfelder nach Fröschen absuchen gibt es ca. 100 seltene und geschützte Vogelarten. Seit einigen Jahren gibt es in Comporta auch eine geschlossene Siedlung für Feriengäste. Der nahe liegende Strand (Ilha de Arroz) gilt als eine Attraktion und man hat eine wunderbare Sicht auf die quer ab liegende Küste von Setúbal und der Serra da Arrábida.
[Bearbeiten] Geschichte
Die ersten Bewohner der Gegend um Carvalhal und Comporta waren Kelten in der Epoche der Steinzeit. Sie hatten entlang des Rio Sado verschiedene Siedlungen gegründet und Spuren ihrer Kult- und Grabstätten reichen bis weit in das Hinterland hinein. Auch das römische Reich hinterließ in der Gegend seine Spuren. Hier ist insbesondere der Seehafen und Fischverarbeitungsort von Cetóbriga auf der Halbinsel Tróia zu nennen. Nach der christlichen Eroberung im 12. Jahrhundert fielen die Ländereien links des Sado an das Adelshaus der Infantados. Erst im Jahre 1836 in der Folge der liberalen Revolution in Portugal wurde das Gebiet frei verkauft und die Ländereien gingen teilweise an das Haus Espirito Santo.
[Bearbeiten] Weblinks
38.378611111111-8.7852777777778Koordinaten: 38° 23′ N, 8° 47′ W

