Conceição do Jacuípe

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Conceição do Jacuípe, im Volksmund Berimbau genannt, ist ein Dorf im brasilianischen Bundesstaat Bahia. Das Dorf liegt etwa 20 km südlich von Feira de Santana und 90 km nördlich von Salvador da Bahia, in etwa 400 m Höhe an der Grenze zwischen dem Recôncavo und dem Sertao-Bahiano. Der Name entstammt der alten Bezeichnung feira do berimbau (deutsch Berimbau-Markt).

Conceição do Jacuípe ist der wichtigste Anbauort von Gemüse und Kräutern des Bundesstaates Bahia. Japanische und polnische Einwanderer begannen in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zunächst in kleinerem Umfang mit den Pflanzungen, die sich im Laufe der Zeit erheblich ausweiteten. Weitere Wirtschaftsfaktoren sind der Tabakanbau sowie die Vieh- und Geflügelzucht.

Conceição do Jacuípe unterscheidet sich von seinen Nachbargemeinden hinsichtlich der Landaufteilung recht deutlich. Während in den Nachbargemeinden Amelia-Rodriges und Coracao de Maria überwiegend Großgrundbesitzer (portugiesisch latifundarios) das Land bewirtschaften, sind die Besitzverhältnisse in Berimbau eher durch viele kleinere private Höfe geprägt. Während die Nachbargemeinden in den letzten 30 Jahren kaum nennenswertes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen hatten, ist Conceição do Jacuípe erheblich gewachsen. Vorteilhaft für den Ort ist die gute Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur. Seit Beginn der 2000er Jahre sind deshalb, und aufgrund von fiskalpolitischen Maßnahmen weitere Firmenniederlassungen zu verzeichnen gewesen, u. a. eine Schuhfabrik, eine Fabrik für medizinische Einmalartikel und eine große Verteilerstation für Erfrischungsgetränke und Bier. Der Ort hatte bis Ende 2004 einen weiblichen Bürgermeister, in dem eher konservativen Bundesstaat Bahia eine völlige Neuheit.

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Nach zwei gelungenen Wiederwahlen (mit erheblichem finanziellem Aufwand, finanziert aus Bundesmitteln), in der sie anschließend fast zwei Drittel des gesamten Gemeinde-Haushalts nur für Shows und Forro-Bands ausgegeben hatte,um dem Volk das Klassische "Panem et Circensis" Programm zu bieten, wurde sie schlussendlich abgewählt. Die Nachfolge gestaltet sich aber darüber hinaus zeitgemäss problembehaftet, aufgrund der nationalen "Desindustrialisierung" Folge des dauerhaft manipulierten Wechselkurses der brasilianischen Währung, mit den daraus resultierenden Folgen, wie Massenarbeitslosigkeit, extrem hohe Kriminalität und staatliche Wirtschaftslenkung.Diese Makro-Ökonomischen-Effekte sind von einer überwiegend analphabetischen Bevölkerung nicht ohne weiters zu verstehen, und werden also als direkte Folge der Regional-Wahlen interpretiert und auch so verstanden. Dies führte schon oft zu völlig unerwarteten Wahlergebnissen innerhalb sehr kurzer Zeitabschnitte in diesem, sowie in sehr vielen anderen Municipios in Nordosten Brasiliens.

-12.326944444444-38.765Koordinaten: 12° 20′ S, 38° 46′ W