Costa Teguise

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Gemeinde Teguise: Costa Teguise
Costa Teguise, Luftaufnahme
Costa Teguise, Luftaufnahme
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Costa Teguise (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Lanzarote
Koordinaten 29° 0′ N, 13° 29′ W29-13.483333333333Koordinaten: 29° 0′ N, 13° 29′ W
Einwohner: 7.629 (2011)INE
Postleitzahl: 35508

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Spanien/Wartung/localidad Costa Teguise ist eines der großen Ferienzentren auf der Kanareninsel Lanzarote. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt Arrecife.

Diese Anfang der 1970er Jahre begonnene Retortenstadt wurde eigens für den Tourismus an der Ostküste der Gemeinde Teguise aufgebaut. An dessen Entstehung war in den ersten Jahren der bekannte kanarische Architekt und Umweltschützer César Manrique entscheidend beteiligt. 1977 entwarf er die Garten- und Schwimmbadanlagen des Fünf-Sterne-Hotels Melia Salinas, dessen Architekt Fernando Higueras war. Die weißen Gebäude des neuen Ferienortes sollten im kanarischen Stil, mit grünen oder braunen Fenstern, entstehen, und die Anzahl der Stockwerke war begrenzt. Es ist noch möglich, das von ihm als Feriendorf entworfene Pueblo Marinero mit seinen höchstens zweietagigen Gebäuden in der Avenida de las Islas Canarias im Zentrum von Costa Teguise zu sehen. An einigen Stellen hat sich das Bild heute durch die Errichtung größerer Hotelbauten gewandelt.

An der Costa Teguise wohnen weniger Einheimische, dafür aber viele Touristen. Man gibt die Zahl der Einwohner mit 7.629 (Stand: 2011)[1] an. Ein Stadtzentrum sucht man vergebens; besonders im Bereich der Avenida de las Islas Canarias gibt es zahlreiche Restaurants, Geschäfte und Autovermietungen. An der langen Strandpromenade, die sich mittlerweile durchgehend entlang der gesamten Küste von Costa Teguise erstreckt, finden sich zahlreiche Kneipen, Biergärten und Cafés. Zu den kleineren Attraktionen zählt das Lanzarote Aquarium. Alle Sandstrände wurden künstlich angelegt, darunter die Playa de los Charcos, die Playa de las Cucharas, die Playa del Jablillo und die Playa Bastián. Windsurfer finden hier gute Bedingungen.

Öffentliche Busverbindungen, insbesondere nach Arrecife und nach Puerto del Carmen (tagsüber alle 20 Minuten) sowie nach Teguise und Caleta de Famara (mehrmals täglich) sind vorhanden. Einen eigenen Hafen besitzt Costa Teguise nicht.

Quellen[Bearbeiten]

 Commons: Costa Teguise – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Instituto Nacional de Estadística