Cyanidin
| Strukturformel | |||||||
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| Allgemeines | |||||||
| Name | Cyanidin | ||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C15H11O6 | ||||||
| CAS-Nummer | 528-58-5 (als Chlorid) | ||||||
| Kurzbeschreibung |
Rotbrauner Feststoff (als Chlorid)[1] |
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 287,06 g·mol−1 | ||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Cyanidin ist ein Farbstoff und zählt zur Gruppe der Anthocyanidine. Es ist in Glycosidform als Cyanin in vielen Pflanzen enthalten, darunter Rotkohl, rote Rosen[3], Hibiskus, Blaubeere, Erdbeere, Himbeere, Pflaume und Rhabarber. In Form eines Chelatkomplexes (Verbindung des Moleküls mit Metallionen) bewirkt es die blaue Farbe der Kornblume (Centaurea cyanus).
Cyanidinchlorid ist teilweise in Wasser löslich.[1] Cyanidin eignet sich als Indikator, da das rote Kation bei einem pH-Wert von 6–6,5 zu einem rotvioletten Produkt mit chinoider Struktur deprotoniert wird.[4]
[Bearbeiten] Cyanidin als Indikator
Die Struktur von Cyanidin ändern je nach pH-Wert der Umgebung. Da jede Struktur eine andere Farbe besitzt, kann eine Cyanidin beinhaltende Lösung zur Bestimmung des pH-Wertes über nahezu die gesamte pH Skala benutzt werden.[5]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Datenblatt Cyanidin bei Carl Roth, abgerufen am 14. Dezember 2010.
- ↑ Axxora.
- ↑ Albert Gossauer: Struktur und Reaktivität der Biomoleküle, Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, S. 422, ISBN 978-3-906390-29-1.
- ↑ Römpp CD 2006, Georg Thieme Verlag 2006.
- ↑ Anthocyane als pH-Indikatoren und Komplexbildner.
[Bearbeiten] Literatur
- Norbert Welsch und Claus Chr. Liebmann: Farben, Natur Technik. In: Kunst. 2. Auflage 2006, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 3-8274-1563-2.