Dana Reeve

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Dana Reeve, geborene Dana Morosini, (* 19. März 1961 in New York City, New York; † 6. März 2006 in Manhattan, New York City, New York) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Bekannt wurde sie durch ihre Ehe mit dem 2004 verstorbenen Schauspieler und Superman-Darsteller Christopher Reeve.

Dana Reeve war die Tochter des Kardiologen-Ehepaars Charles und Helen Morosini. Sie nahm Schauspielunterricht am California Institute of the Arts. Kurz vor der Geburt ihres Sohnes Will heiratete sie 1992 Christopher Reeve. Ihr Ehemann war seit 1995 wegen eines Reitunfalls vom Hals ab gelähmt und starb 2004 an den Folgen einer Wundinfektion. Gemeinsam setzten sich beide öffentlich für die Verbesserung der medizinischen Behandlung von Querschnittgelähmten ein. Sie waren auch prominente Fürsprecher der Stammzellenforschung. Bei der Nichtraucherin wurde Lungenkrebs diagnostiziert; am 9. August 2005 machte sie ihre Erkrankung öffentlich.

Reeve war Gründungsmitglied und im Vorstand des Christopher and Dana Reeve Paralysis Resource Center (PRC), wo man sich u.a. für die Rehabilitation von Querschnittgelähmten und für gesetzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlung von Querschnittgelähmten einsetzt. Ihre Stiftung hatte bisher Forschungsstipendien in Höhe von 55 Mio. US-Dollar (45,8 Mio. Euro) vergeben sowie weitere 7,5 Mio. US-Dollar (6,2 Mio. Euro) an Behinderte ausgezahlt. Reeve erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ernennung zur „Mutter des Jahres“ von der Amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer Society) im Jahr 2005. Dana Reeve verstarb mit 44 Jahren an Lungenkrebs. Sie hinterließ ihren Sohn William (* 1992) und die zwei erwachsenen Stiefkinder Matthew und Alexandra.

Der Film Superman Returns aus dem Jahr 2006, eine indirekte Fortsetzung der Superman-Filme (mit Christopher Reeve in der Hauptrolle), ist ihrem Mann Christopher und ihr gewidmet.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1983: Loving
  • 1990: Steel Magnolias (Fernsehfilm)
  • 1990, 1997: Law & Order (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 1995: Tödlicher Betrug (Above Suspicion)
  • 1996: Lifestories: Families in Crisis (Fernsehserie, eine Folge)
  • 1997: Feds (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 2000: Oz – Hölle hinter Gittern (Oz, Fernsehserie, vier Folgen)
  • 2001: Criminal Intent – Verbrechen im Visier (Law & Order: Criminal Intent, Fernsehserie, eine Folge)
  • 2003: Freedom: A History of Us (Fernsehserie, vier Folgen)
  • 2004: The Brooke Ellison Story (Fernsehfilm)
  • 2006: Yankee Irving – Kleiner Held ganz groß! (Everyone's Hero, Stimme)

Weblinks[Bearbeiten]