Daniel Fetzner

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Daniel Fetzner (* 1. August 1966 in Baden-Baden) ist ein deutscher Medienwissenschaftler und Medienkünstler und betreibt künstlerische Forschung zur Phänomenologie der Medien in translokalen Räumen.

Werdegang[Bearbeiten]

Fetzner studierte Architektur und Combined Media Studies in München, London und Berlin. Von 2002 bis 2014 lehrte er als Professor an der Hochschule Furtwangen im Schwarzwald. 2007 war er Visiting Professor an der San Francisco State University (SFSU) und Gastkünstler am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Von 2009 bis 2011 war er Leiter des Media Design Department [1] an der German University in Cairo (GUC). 2012 war Fetzner Visiting Professor an der Srishti School of Art, Design and Technology, Bangalore. Seit 2014 lehrt er an der Hochschule Offenburg.

Die Arbeiten von Daniel Fetzner umfassen künstlerische Interventionen und Rauminstallationen zur Untersuchung von Resonanzphänomenen zwischen Personen, Räumen und Medien. 1995 gründete er mit Sebastian Finckh die Gruppe term e.V. zur Förderung medialer Baustellen. 2004 initiierte er mit Stefan Selke das Zentrum für Bild-, Raum- und Interaktionsforschung. 2008 gründete Daniel Fetzner zusammen mit Monica Alarcon und Martin Dornberg die interdisziplinäre Forschungsgruppe mbody [2] zur künstlerischen Forschung in Medien, Somatik, Tanz und Philosophie.

Künstlerische Forschung[Bearbeiten]

  • 2012/13: EMBEDDED PHASE DELAY [3]: Performance zur ›fehlenden Halbsekunde‹ (Helmholtz 1851)
  • 2012: PEAU/PLI [4]: Künstlerische Forschung zu Texten von Deleuze und Anzieu
  • 2010/11: CairoRoundabout [5]: Medienexploration zu Phänomenen der Zwischenleiblichkeit in translokalen Räumen
  • 2008: Symposium SPUREN [6]
  • 2007–2010: fogpatch [7]: Ausstellungen und Lecture Performances zu einem Text von Max Bense
  • 1994–1996: lüderitzcargo [8]: Mediale Translokationen in einem Containerkino an der namibischen Atlantikküste
  • 1993/94: klangfeld [9]: Untersuchung von Resonanzphänomenen

Publikationen[Bearbeiten]

  • 2013: Revolte ohne Cloud. Vom Mythos der Facebook-Revolution in Ägypten. In: Ästhetik und Kommunikation 158/159: Berlin
  • 2012: Intercorporeal Splits In: Forschungsbericht Hochschule Furtwangen
  • 2009: Max Bense als Vordenker des Medialen. In: Postmediale Wirklichkeiten. München
  • 2007 (Hrsg.): Bild, Raum Interaktion. Furtwangen (mit Stefan Selke)
  • 2005 (Hrsg.): selling politics. Bildwirkungsanalysen einer Plakatkampagne zur agenda 2010. Furtwangen (mit Stefan Selke)
  • 2000: Reflexionen - die Wissensmembran. In: Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts. Berlin (mit Edouard Bannwart)
  • 1996: Translokation, Kinematografie und Kolonialarchitektur. In: Jahreskatalog der UdK Berlin
  • 1995: Innere Räume haben keine begehbare Räumlichkeit. In: Jahreskatalog der UdK Berlin
  • 1992: Das Ende des 20. Jahrhunderts. In Nekropolis 28, Institut für Städtebau der TU München

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Media Design Department GUC
  2. Forschungsgruppe mbody e.V..
  3. EMBEDDED PHASE DELAY.
  4. PEAU/PLI.
  5. CairoRoundabout.
  6. Symposium SPUREN.
  7. fogpatch.
  8. lüderitzcargo.
  9. klangfeld.