Daniel Gibson

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Basketballspieler
Daniel Gibson
Daniel Gibson
Spielerinformationen
Spitzname Boobie, Gibb
Geburtstag 27. Februar 1986
Geburtsort Houston, Vereinigte Staaten
Größe 188 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
College Texas
NBA Draft 2006, 42. Pick, Cleveland Cavaliers
Liga NBA
Trikotnummer 1
Vereine als Aktiver
2006–2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cleveland Cavaliers

Daniel Hiram Gibson (* 27. Februar 1986 in Houston, Texas) ist US-amerikanischer Basketballspieler. Er stand von 2006 bis 2013 bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag, bei denen er auf beiden Guard-Positionen eingesetzt wurde.

Werdegang[Bearbeiten]

Daniel, Sohn von Byron und Cheryl Gibson, besuchte die Jones High School in seiner Geburtsstadt Houston und schloss sie als sechstbester Schüler der Klasse von 2004 ab. Aufgrund seines schon in frühen Jahren entdeckten Talentes für den Sport (auch sein Vater verfolgte eine Basketballkarriere) bekam er von der University of Texas ein Basketballstipendium angeboten, das er auch wahrnahm. Bereits als so genannter 'Freshman', ein Spieler im ersten Jahr an der Universität, war er bester Werfer (14.2 Punkte pro Spiel), gab die meisten Assists (121 insgesamt) und holte auch die meisten Steals (55 insgesamt) für das Team der Texas Longhorns in der Saison 2004/2005. In seiner zweiten Spielzeit (2005/2006) setzte sich sein Durchbruch weiter fort und er wies nahezu identische Statistiken gegenüber der Vorsaison auf (13.4 Punkte pro Spiel, 116 Assists, 49 Steals). Im selben Jahr erwarb er seinen Major in Unternehmenskommunikation, verließ die Universität und erklärte sich bereit, am NBA Draft im Sommer 2006 teilzunehmen. Gibson wurde an zweiundvierzigster Stelle von seinem jetzigen Team, den Cleveland Cavaliers gedraftet und erhielt die Trikotnummer „1”. In seiner ersten regulären Saison mit den Cavaliers (2006/2007) mauserte er sich gleich zum Publikumsliebling in Cleveland, brachte es auf gut eine Viertelstunde durchschnittliche Einsatzzeit pro Spiel und konnte im Schnitt knapp fünf Punkte pro Partie erzielen. Am Ende der Saison konnte Cleveland sich für die Playoffs qualifizieren und traf in den Finalspielen der Eastern Conference auf seinen Erzrivalen, die Detroit Pistons. Gibsons große Stunde schlug im letzten Spiel der Serie, als er mit 31 Punkten eine neue persönliche Bestmarke setzte und damit das Finale für die Cleveland Cavaliers entschied, die zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte diesen Titel holen konnten. Als die Cavaliers allerdings als Vertreter des Ostens eine Woche später gegen die San Antonio Spurs (Sieger der Western Conference) die NBA-Finalspiele bestritten, hatten sie nicht den Hauch einer Chance und wurden 'gesweept' (sie verloren die Serie mit 0:4 Spielen). Gibson konnte seinen Punkteschnitt in den Playoffs allerdings auf einen für einen Rookie beachtlichen Schnitt von 8.3 Punkten pro Spiel steigern.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Gibsons Spiel lebt von seiner Dynamik und seiner Schnelligkeit. Er kann sowohl Shooting Guard als auch Point Guard spielen, ist ein guter, wenn auch kein überragender Verteidiger, aber ein hervorragender Werfer. Während eines seiner ersten Interviews wurde er gefragt, ob er einen Spitznamen habe, worauf er gestand, dass seine Mutter ihn früher immer 'Boobie' (amerikanischer Slang; deutsch: 'Titte') genannt habe. Seitdem feiern ihn die Fans in Cleveland mit lauten 'Boobie'-Sprechchören, wenn er einen Wurf verwandelt. Gibson pflegt eine enge Freundschaft mit dem Superstar der Cleveland Cavaliers, LeBron James.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2008: 2. Beim Three-Point-Shooutout beim Allstar-Wochenende
  • 2008: MVP des Rookie vs. Sophomores-Games am Allstar-Wochenende
  • 2007: Sieger der Eastern Conference mit den Cleveland Cavaliers
  • 2006: als Sophomore ins 'First-Team NABC All-District' berufen
  • 2006: als Sophomore ins 'All-Big 12 Third Team' berufen
  • 2006: erzielte die meisten 3-Punkte-Würfe in einer Saison (101) in der Geschichte der University of Texas
  • 2005: zum 'Big 12 Freshman of the Year' ernannt
  • 2005: als Freshman ins 'All-Big 12 Third Team' berufen
  • 2005: erzielte als erster Freshman in einer Saison die meisten Punkte für ein Team der University of Texas

Weblinks[Bearbeiten]