David E. H. Jones

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David E. H. Jones (* 20. April 1938, auch bekannt als Daedalus) ist ein britischer Chemiker, Journalist und Autor. Er ist Erfinder in der fiktiven Firma DREADCO. Die Kolumne des Daedalus begann Mitte der 1960er Jahre und wurde wöchentlich im Magazin New Scientist veröffentlicht. Später wechselte er zum Journal Nature und setzte seine Arbeit dort für mehrere Jahre fort. Jones' Beiträge unter dem Pseudonym Daedalus sind verwandt mit der Pataphysik. Ähnlichkeiten zu den Glossen des Historikers Cyril Northcote Parkinson sind ebenfalls offenkundig. Die „Erfindungen“, die Daedalus in seiner Kolumne vorstellt, sind häufig nutzlos. Aber selbst für ein naturwissenschaftlich gebildetes Publikum ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, ob die Skurrilitäten in der von Jones beschriebenen Art funktionieren würden.

1962 promovierte Jones zum Doktor (Ph. D.) in organischer Chemie am Imperial College London. 1974 arbeitete er an der britischen Universität Newcastle. Danach wurde er unabhängiger wissenschaftlicher Unternehmensberater in der Industrie, lieferte Ideen und führte wissenschaftliche Demonstrationen für das Fernsehen durch. Er setzte aber auch als Gast seine Arbeit an der Universität Newcastle fort.

In wissenschaftlichen Kreisen ist er hauptsächlich für seine wegweisenden Theorien zur Stabilität beim Fahrradfahren bekannt, weiterhin für die Entdeckung von Arsen in Tapeten von Napoléon Bonaparte und seine scheinbar als Perpetuum Mobile funktionierenden Konstruktionen, von denen eine im Technischen Museum in Wien steht.

In Deutschland kennt man David Jones vor allem durch seine Mitwirkung in der TV-Sendung Kopf um Kopf.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Jones publizierte außerdem unter anderem Bücher mit ausgewählten Beiträgen aus seiner Kolumne, begleitet von zusätzlichen Zeichnungen und Skizzen.

  • 1982 – The Inventions of Daedalus: A Compendium of Plausible Schemes
  • 1985 – Zittergas und schräges Wasser (deutsche Ausgabe von The Inventions of Daedalus, ISBN 3-87144-768-4, mehrfach neu aufgelegt.)
  • 2000 – The Further Inventions of Daedalus

Quellen, Weblinks[Bearbeiten]