David McWilliams

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
David McWilliams Sings
  UK 38 10.06.1967 (2 Wo.)
David McWilliams Volume 2
  UK 23 04.11.1967 (6 Wo.)
David McWilliams Volume 3
  UK 39 09.03.1968 (1 Wo.)
Singles[2]
The Days of Pearly Spencer
  DE 47 05.07.1976 (1 Wo.)
  CH 4 06.02.1968 (5 Wo.)

David McWilliams (* 4. Juli 1945 in Belfast; † 8. Januar 2002 in Ballycastle) war ein britischer Sänger, Songwriter und Gitarrist.

McWilliams wurde in der nordirischen Hauptstadt Belfast geboren. 1948 zogen die Eltern Sam und Molly mit ihm nach Ballymena, wo er seine Kindheit verbrachte und eine Ausbildung als Ingenieur in einer Torpedofabrik machte. Nachdem David ein Demo-Tape aufgenommen hatte, wurde er von Mervyn Solomon als Talent gesichtet und an seinen Bruder Philip, Inhaber sowohl des Labels Major Minor Records als auch des Piratensenders Radio Caroline, vermittelt. Seine Debüt-Single God and My Country wurde 1966 veröffentlicht.

Sein größter Hit, The Days of Pearly Spencer, der von seinem zweiten Album aus dem Jahre 1967 stammt, erreichte in der Originalfassung nicht die britischen Top Ten; dies gelang erst 1992 Marc Almond mit seiner Coverversion. Allerdings blieben die Tantiemen dafür aus, da McWilliams durch Managementfehler die Lizenzrechte an seiner Musik inzwischen verloren hatte. In Deutschland erhielt der Song erst 1976 dank einer erneuten Veröffentlichung Einzug in die Charts.

Als ruhiger und bescheidener Künstler stand David McWilliams nicht gerne auf der Bühne und im Rampenlicht, ging jedoch in den 1960er Jahren mit den Dubliners auf Tour und trat in den 1980er Jahren bisweilen auf Folk-Festivals auf.

Nach mehreren weiteren kleineren Erfolgen wie Three O’Clock Flamingo Street, Can I Get There by Candlelight, Hiroshima oder Letter to My Love wurde es immer stiller um David McWilliams, sein Tod durch Herzinfarkt am 8. Januar 2002 wurde nur kurz von der irischen Presse kommentiert. Er hinterließ zwei Ex-Frauen und acht Kinder.

Bis zu seinem Tode hatte er mehr als zehn Alben aufgenommen, drei davon alleine bis Ende 1967.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten]

  1. David Roberts (ed.): Guinness World Records – British Hit Singles and Albums, 200619, ISBN 1904994105
  2. Chartsurfer, David McWilliams, gesichtet am 31. März 2012