De/Vision

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De/Vision
offizielles Bandlogo
offizielles Bandlogo
Sänger Steffen Keth (2004)
Sänger Steffen Keth (2004)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Synthie Pop
Gründung 1988
Website www.devision-music.de
Gründungsmitglieder
Steffen Keth
Thomas Adam
Keyboard
Markus Ganßert (bis 2000)
Keyboard
Stefan Blender (bis 1991)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Steffen Keth
Keyboard
Thomas Adam

De/Vision ist eine deutsche Synthie-Pop-Band.

Geschichte[Bearbeiten]

De/Vision wurde im Juli 1988 in Bensheim bei Darmstadt von Thomas Adam, Stefan Blender, Steffen Keth und Markus Ganßert gegründet. Im Mai 1991 verließ Stefan Blender die Band.

Die Maxiveröffentlichungen von Your Hands on my Skin 1990 und Boy on the Street 1992 auf dem Label Synthetic Product Records, sowie diverse Sampler-Beiträge und diverse Konzerte, waren der Grundstein für den Erfolg von Try to Forget, das Ende 1993 als Maxi-Single bei Strange Ways Records veröffentlicht wurde. Anfang 1994 erschien die Debüt-LP World Without End, das auch wie die Maxi von Axel Henninger, dem ehemaligen Produzenten von Camouflage, und De/Vision abgemischt wurde. Im April 1995 waren De/Vision auf ausgedehnter Deutschlandtour.

Im August 1995 erschien die MCD Dress Me When I Bleed. Die anschließende Tournee führte sie nochmal durch einige ihrer Hochburgen. Im November 1995 kamen die den Fans gewidmete CD Antiquity mit alten, unveröffentlichten Songs sowie das Live-Video Live Moments We Shared heraus.

August 1996 erfolgte dann der erste Chart-Eintritt (Platz 87 Media Control) mit Fairyland sowie die Veröffentlichung der Maxi-Single Sweet life. Nach der großen Deutschlandtournee im September und Oktober erschien die zweite Single-Auskoppelung I Regret. Das Live-Video Fairylive erschien 1997.

Nach dem Wechsel zum Major WEA-Records veröffentlichten De/Vision ihr neues Album Monosex. Auf der Monosex-Tour spielten De/Vision mehrmals vor über 1000 Fans. Die CD stieg auf Platz 30 in den Media Control Charts ein und hielt sich vier Wochen. Die erste Single-Auskopplung schaffte es bis auf Platz 47, hielt sich drei Wochen in den Charts und war auf dem derzeit aktuellen VIVA-Sampler vertreten.

Am 17. November wurde das 10-jährige Bestehen der Band mit der CD Zehn (88–98), einer Art Best-of-CD mit einigen neuen Remixen, dokumentiert. Die darauffolgende, ausführliche Club-Tournee führte die Band auch wieder ins Ausland: nach Schweden, Norwegen, Holland, Schweiz und Spanien. Live wurde die Band bei einigen Songs von einem Gastgitarristen unterstützt.

Vom Februar bis April 1999 war die Band in Berlin im Studio mit dem neuen Produzenten Geord Kaleve.

De/Vision beim Amphi Festival 2013

Nach dem im Jahr 2000 veröffentlichten und kontrovers diskutierten Album Void verließ Markus Ganßert im Sommer 2000 die Band. Thomas Adam und Steffen Keth beschlossen, allein weiterzumachen.

Im Herbst 2000 veröffentlichten De/Vision zusammen mit dem Trance-Project Green Court die Single "Shining", die die Top 40 der deutschen Single-Charts erreichte. Die Nachfolge-Single Take (My Breath Away) konnte aber nicht an den Erfolg anschließen.

Drakkar Records kam auf die Band zu, und nach langen Verhandlungen einigte man sich auf einen Plattenvertrag. Die CD Two wurde veröffentlicht. Auf dem Label des damaligen Managers folgte im Jahr 2002 die Veröffentlichung der CD Remixed mit Songs aus den Jahren 1993 bis 1996 und mit musikalischer Hilfe von Jose Alvarez Brill.

Die CD Devolution wurde 2003 bei Drakkar veröffentlicht, gefolgt von einer Live-CD Devolution Tour – Live, die ebenfalls beim Label Synthetic Product Records des damalige Managements veröffentlicht wurde. Mit Verspätung kam dann auch die MCD I Regret 2002, welche erst 2003 erschien und die Band durch den Videoclip erneut auf die Bildschirme brachte.

Das im Juni 2004 erschienene Album 6 Feet Underground stieg von 0 auf 35 in die Media Control Charts ein und ist damit das zweit erfolgreichste Album der Band nach Monosex.

Die bisherigen VHS-Livevideos Fairylive und Moments We Shared wurden mit Bonusmaterial auf der DVD Pictures of the Past veröffentlicht.

Am 27. Januar 2006 wurde das neue Album Subkutan veröffentlicht. Das zweite Best-of-Album der Band folgte am 24. November 2006. Am 24. August 2007 erschien das neue Album NOOB, bei dem Steffen und Thomas erstmals komplett gleichberechtigt mit ihren Produzenten Schuhmann & Bach zusammenarbeiteten. Dieser Umstand spiegelt sich im Titel NOOB wider, der sich vom Wort Newbie, also Neuling oder Anfänger, ableitet.

Im Oktober 2007 wurden die erste Vinyl-Veröffentlichung Your Hands on my Skin sowie die erste Maxi Boy on the Street sowie alte Sampler-Beiträge unter dem Namen Da*Mals veröffentlicht. Das neue Studioalbum mit dem Titel Popgefahr erschien am 19. März 2010 in Deutschland. Wie das Vorgängeralbum NOOB wurde es wieder von Schuhmann & Bach produziert. Im April 2010 waren Steffen Keth und Thomas Adam auf Tournee, damals jedoch ohne Unterstützung von Schlagzeuger und Gitarrist.

Am 24. August 2012 wurde das Werk Rockets + Swords auf dem bandeigenen Label veröffentlicht. Im darauffolgenden Monat gingen De/Vision wieder auf Tour, dieses Mal wieder mit Schlagzeuger. Es folgte 2013 die Tour 25 Years - Best of Tour. Mehrere Konzerte wurden während der Tour für Audio- und DVD-Aufnahmen mitgeschnitten; das Album 25 Years Best Of Tour 2013 erschien im März 2014.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel
DE[1] Anmerkungen[2]
1994 World Without End - Erstveröffentlichung: 28. Januar 1994
1995 Unversed In Love - Erstveröffentlichung: 20. Januar 1995
1995 Antiquity - Erstveröffentlichung: 17. November 1995
1996 Fairyland? 87
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. August 1996
1998 Monosex 30
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 1998
2000 Void 34
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Februar 2000
2001 Two 42
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2001
2003 Devolution 53
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2003
2004 6 Feet Underground 35
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juni 2004
2006 Subkutan 50
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Januar 2006
2007 Noob 44
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2007
2010 Popgefahr 62
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. März 2010
2012 Rockets & Swords 39
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2012[3]

EPs[Bearbeiten]

Jahr Titel
DE Anmerkungen[4]
1995 Boy on the Street – EP - Erstveröffentlichung: 8. Mai 1995
2002 Live Unplugged - Erstveröffentlichung: 22. April 2002

Live-Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel
DE Anmerkungen[2]
2002 Live 95 & 96 - Erstveröffentlichung: 6. Mai 2002
2003 Devolution Tour – Live - Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2003

Weitere Alben[Bearbeiten]

  • Zehn (1998)
  • Remixed (2002)
  • Best of… (2006)
  • Da*Mals (2007)
  • Popgefahr – The Mix (DE Edition) (2011)
  • Popgefahr – The Mix (US Edition) (2011)
  • Popgefahr – The Mix (3.0) (2011)
  • Strange Days (4 CD- Box) (2013)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
DE[1] Anmerkungen[5]
1992 Boy On The Street - Erstveröffentlichung: 1. Juli 1992
1993 Try To Forget - Erstveröffentlichung: 27. August 1993
1994 Dinner Without Grace - Erstveröffentlichung: 20. Mai 1994
1994 Love Me Again - Erstveröffentlichung: 12. August 1994
1995 Blue Moon - Erstveröffentlichung: 13. Januar 1995
1995 Dress Me When I Bleed - Erstveröffentlichung: 31. Juli 1995
1996 Sweet Life - Erstveröffentlichung: 19. Juli 1996
1996 I Regret - Erstveröffentlichung: 18. Oktober 1996
1998 We Fly ... Tonight 47
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. März 1998
1998 Strange Affection - Erstveröffentlichung: 27. Juli 1998
2000 Foreigner 76
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2000
2000 Freedom - Erstveröffentlichung: 15. Mai 2000
2000 Heart-shaped Tumor 89
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2000
2001 Drifting Sideways - Erstveröffentlichung: 10. September 2001
2003 I Regret 2003 - Erstveröffentlichung: 6. Oktober 2003
2004 I'm Not Dreaming Of You - Erstveröffentlichung: 31. August 2004
2005 Turn Me On - Erstveröffentlichung: 5. Januar 2005
2010 Rage / Time To Be Alive - Erstveröffentlichung: 5. März 2010
2011 Twisted Story - Erstveröffentlichung: 15. September 2011

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Live at „Goldene Krone“, Darmstadt, 15. Februar 1989 [Tape]
  • Tears of missing Days (1989) [Tape]
  • Your Hands on my Skin (1990) [12inch] + [12inch limited Box]
  • Shining (2000) (Green Court featuring De/Vision)
  • Take (my Breath away) (2001) (Green Court featuring De/Vision)
  • A New Dawn (2004) [2trac]
  • Pictures of the Past (2004) [DVD]
  • Unputdownable (2004) (Promo)
  • The End (2005) (Promo)
  • Love will find a Way (2006) (Promo)
  • Flavour of the Week (2007) (Promo)

Nebenprojekte[Bearbeiten]

Steffen Keth nahm 2000 an dem Projekt New Rock Conference teil, woraus die Benefiz-Single Heal Yourself entstand.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Green Court feat. De/Vision in den deutschen Singlecharts.
  2. a b www.devision-music.de.
  3. www.devision-music.de.
  4. www.devision-music.de.
  5. www.devision-music.de.