Debian-Installer
| Debian-Installer | |
|---|---|
Debian-Installer mit der graphischen GTK+-Oberfläche |
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| Basisdaten | |
| Entwickler | Debian Installer Team |
| Aktuelle Version | 6.0.4 (Squeeze) (28. Januar 2012) |
| Betriebssystem | Debian |
| Programmiersprache | C |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| Deutschsprachig | ja |
| debian.org/devel/debian-installer | |
Debian-Installer ist das Installationsprogramm der Linuxdistribution Debian. Es leitet Schritt für Schritt durch die Installation des Systems. Debian-Installer kann auch für die Installation anderer Distributionen angepasst werden, so ist es eines der beiden offiziellen Installationsprogramme von Ubuntu.
Inhaltsverzeichnis |
Technik [Bearbeiten]
Der Installer ist modular und erweiterbar aufgebaut. Für die Interaktion mit dem Benutzer hat er sowohl eine ncurses-basierte zeichenorientierte Benutzeroberfläche (TUI) als auch eine graphische Oberfläche auf Basis von GTK+-DirectFB. Er nutzt cdebconf, eine Reimplementierung von debconf in C, um bei der Installation das neue System zu konfigurieren.
Unter dem Namen win32-loader gibt es einen Migrationsassistenten von Microsoft Windows, welcher diverse Einstellungen aus Windows für die Debian-Installation übernimmt und den eigentlichen Installer entweder aus dem Internet bzw. dem Netzwerk oder von einer Installations-CD lädt.
win32-loader war zunächst ein unabhängiges Projekt, für das nur die Netzwerk-Variante zur Verfügung stand. Nach einem langen Aufnahmeprozess wurde es Teil der offiziellen Debian-Distribution.
Abhängigkeit [Bearbeiten]
win32-loader ist stark abhängig von Projekten wie NSIS, GRUB 2, loadlin und Debian-Installer. Die Inspiration kam durch verwandte Projekte wie Wubi und Instlux.
Merkmale [Bearbeiten]
- Automatische Erkennung von 64-Bit-CPUs, so dass die Auswahl zwischen AMD64 und i386 für den Benutzer völlig transparent ablaufen kann.
- Erkennt eine Vielzahl von Windows-Einstellungen (Zeitzone, Proxy, etc.), übergibt sie dem Debian-Installer und erspart so dem Anwender viel Arbeit.
- Bisher in 87 Sprachen übersetzt. Die anfangs ausgewählte Sprache wird für den gesamten Installationsverlauf als Voreinstellung genutzt.
Geschichte [Bearbeiten]
Es wurde ursprünglich für die Debian-Version 3.1 (Codename „sarge“) entwickelt, wobei die erste offizielle Veröffentlichung einer Linux-Distribution, mit der es ausgeliefert wurde, Skolelinux Venus (1.0) war. Anfangs wurde nur die zeichen-basierte Oberfläche angeboten, mit Debian 4.0 (Codename „etch“) wurde die graphische Oberfläche eingeführt.