Demokratska stranka Srbije
Die Demokratska stranka Srbije (kyrillisch Демократска странка Србије, zu deutsch Demokratische Partei Serbiens, abgekürzt DSS) ist eine im politischen Spektrum mitte-rechts angesiedelte souveränistische Partei in Serbien. Sie ist assoziiertes Mitglied der Europäischen Volkspartei.
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[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Gründung
Die DSS wurde 1992 gegründet, nachdem sich ein Flügel der Demokratischen Partei abspaltete. Die Abspaltung von der Demokratischen Partei begann kurz nach der blutigen Anti-Milošević Demonstration am 9. März 1991, als es zu Differenzen innerhalb der Partei kam.
Der Gründungstag war der 26. Juli 1992. Vojislav Koštunica wurde zum Parteipräsidenten ernannt. Am 5. Dezember wurden das Parteiprogramm und die Statuten festgelegt.
[Bearbeiten] 1992-1999
Zum ersten Mal nahm die Partei an den Parlamentswahlen 1992 teil. Als Teil der Koalition mit der DEPOS (Demokratische Bewegung Serbiens) erhielt sie 18 Sitze im Parlament. Bald darauf kam es zu Differenzen innerhalb der Koalition, wie dem Regime von Milošević begegnet werden soll. Mitte 1993 verließ die DSS die Koalition.
1993 erhielt die Partei bei vorgezogenen Wahlen 7 Sitze im Parlament.
Im Jahre 1996 wurde eine neue Koalition mit Namen Zajedno (Gemeinsam) gebildet. Bei den im gleichen Jahr stattfindenden Wahlen wurden 4 Sitze erreicht.
[Bearbeiten] Nach 2000
Im Januar 2000 war die Partei Mitglied in der Koalition DOS. Bei den Wahlen gewann diese Koalition 176 Sitze im Parlament und Vojislav Koštunica wurde Präsident. Zoran Đinđić wurde Premierminister. Im August 2001 verließ die DSS die Regierungskoalition.
Bei den Wahlen im Dezember 2003 erreichte eine Koalition der DSS 53 Sitze im Parlament, von denen 5 an die anderen Koalitionsparteien gingen. Sie ging ein Parteienbündnis mit der G17 Plus und der Koalition SPO-NS ein, um die Regierung zu bilden. Vojislav Koštunica wurde Premierminister.
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 erreichte die DSS mit der Partei Neues Serbien 47 Sitze im Parlament. Mit der Demokratischen Partei (DS) und der G17 Plus bildete sie die Regierung. Vojislav Koštunica blieb Regierungschef.
Nachdem Koštunica am 8. März seinen Rücktritt ankündigte, erreichte die Partei bei den Parlamentswahlen 2008 nur noch 30 Sitze und bildet nunmehr die Opposition.
[Bearbeiten] Literatur
- Arno Weckbecker und Frank Hoffmeister, Die Entwicklung der politischen Parteien im ehemaligen Jugoslawien, 1997 (ISBN 3-486-56336-X), S. 54
[Bearbeiten] Weblinks
im Parlament vertreten: Wahlallianz "Für ein europäisches Serbien" (Demokratische Partei - G17 Plus - Serbische Erneuerungsbewegung - Liga der Sozialdemokraten der Vojvodina - Demokratische Bund der Kroaten aus Vojvodina - Demokratische Partei des Sandžak) | Serbische Radikale Partei | Serbische Fortschrittspartei | Demokratische Partei Serbiens - Neues Serbien | Sozialistische Partei Serbiens - Partei der vereinigten Pensionäre Serbiens - Einiges Serbien | Liberaldemokratische Partei | Bosniakische Liste für einen europäischen Sandžak | Magyarische Koalition | Koalition der Albaner des Preševo-Tals
sonstige: Bewegung der Kräfte Serbiens
Centre Démocrate Humaniste (Belgien) | Christen-Democratisch en Vlaams (Belgien) | Bulgarische Agrarische Volksunion (Bulgarien) | Demokraten für ein starkes Bulgarien (Bulgarien) | Demokratische Partei (Bulgarien) | GERB (Bulgarien) | Union der Demokratischen Kräfte (Bulgarien) | Kristendemokraterne (Dänemark) | Det Konservative Folkeparti (Dänemark) | Christlich Demokratische Union (Deutschland) | Christlich-Soziale Union in Bayern (Deutschland) | Isamaa ja Res Publica Liit (Estland) | Kansallinen Kokoomus-Samlingspartiet (Finnland) | Union pour un mouvement populaire (Frankreich) | Nea Dimokratia (Griechenland) | Fine Gael (Irland) | Unione dei Democratici Cristiani e Democratici di Centro (Italien) | Popolari-Unione Democratici per l’Europa (Italien) | Popolo della Libertà (Italien) | Südtiroler Volkspartei (Italien) | Jaunais Laiks (Lettland) | Pilsoniskā Savienība (Lettland) | Tėvynės Sąjunga – Lietuvos krikščionys demokratai (Litauen) | Chrëschtlech Sozial Vollekspartei (Luxemburg) | Partit Nazzjonalista (Malta) | Christen Democratisch Appèl (Niederlande) | Österreichische Volkspartei (Österreich) | Platforma Obywatelska (Polen) | Polskie Stronnictwo Ludowe (Polen) | Centro Democrático e Social - Partido Popular (Portugal) | Partido Social Democrata (Portugal) | Demokratische Union der Ungarn in Rumänien (Rumänien) | Partidul Democrat Liberal (Rumänien) | Partidul Național Țărănesc Creștin Democrat (Rumänien) | Kristdemokraterna (Schweden) | Moderata samlingspartiet (Schweden) | Slowakische Demokratische und Christliche Union – Demokratische Partei (Slowakei) | Partei der ungarischen Koalition (Slowakei) | Kresťanskodemokratické hnutie (Slowakei) | Slowenische Demokratische Partei (Slowenien) | Slovenska Ljudska Stranka (Slowenien) | Partido Popular (Spanien) | Unió Democràtica de Catalunya (Spanien) | Křesťanská a demokratická unie – Československá strana lidová (Tschechien) | Fidesz (Ungarn) | Dimokratikos Synagermos (Zypern)
Assoziierte Parteien:
Hrvatska demokratska zajednica (Kroatien) | Hrvatska seljačka stranka (Kroatien) | Høyre (Norwegen) | Christlichdemokratische Volkspartei (Schweiz) | Demokratska stranka Srbije (Serbien); | G17 Plus (Serbien)